In Moskau hat ein Gerichtsverfahren gegen Euroclear begonnen. Bei der Brüsseler Bank lagert der größte Anteil der eingefrorenen russischen Vermögenswerte in Europa.
Die russische Zentralbank hatte Klage eingereicht. Sie wirft Euroclear vor, ihr Schaden zugefügt zu haben, indem sie ihr die Verwaltung des Bargeldes und der Wertpapiere entzogen habe. Dabei geht es laut russischen Medien um Werte von insgesamt rund 200 Milliarden Euro.
Die zuständige Moskauer Richterin ordnete an, dass das Gerichtsverfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Einen entsprechenden Antrag hatte die russische Zentralbank gestellt und das mit der Wahrung des Bankgeheimnis begründet.
Anwälte von Privatpersonen, deren Vermögen bei Euroclear lagert, protestierten gegen den Ausschluss der Öffentlichkeit.
belga/moko