Der Verband der Wirtschaftsprüfer und Buchhalter fordert von Finanzminister Jan Jambon einen Aufschub für die Mehrwertsteuererklärungen. Seit diesem Jahr ist für alle Unternehmen eine elektronische Rechnungsstellung über die Plattform Peppol Pflicht. Allerdings funktioniert sie laut dem Verband nicht richtig.
Rechnungen über Peppol würden oft nicht beim vorgesehenen Empfängern ankommen. Andere würde mehrfach gebucht. Hinzu komme, dass die Anwendung oft abstürze und nach Updates immer wieder neue Probleme verursache. Daher fordern die Buchhalter, dass die Frist für die Mehrwertsteuererklärung bis mindestens zum 28. Februar verlängert wird. Eigentlich läuft sie nur bis zum 25. Januar.
Das Kabinett von Minister Jambon erklärte, dass eine allgemeine Verschiebung der Mehrwertsteuererklärung nicht zur Debatte stehe. Peppol kann laut Kabinett derzeit noch keine wirkliche Rolle spielen, da es sich überwiegend um Rechnungen aus dem vierten Quartal des Jahres 2025 handelt, für die Peppol noch nicht verpflichtend war. Das meiste Feedback, das das Finanzministerium zu Peppol erhalte, sei positiv.
belga/okr