Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) hat die amerikanischen Botschafter in Belgien und bei der Nato auf die Grönland-Frage angesprochen. Das sagte Francken in den Mittagsnachrichten im flämischen Privatfernsehen VTM.
Er habe beiden Botschaftern seine ernsthafte Sorge über die Pläne der Vereinigten Staaten in Bezug auf Grönland mitgeteilt. Militärisch auf der Insel vorzugehen, werde sehr schlecht enden. Francken erhielt nach eigenen Worten von Seiten der US-Botschafter in Belgien und bei der Nato als Antwort, die Vereinigten Staaten wollten die Insel nicht erobern, sondern kaufen.
Soweit müsse es aber nicht kommen, erklärte Francken. Er sieht einen Ausweg in einer deutlich verstärkten Präsenz der Nato auf und um Grönland. "Lasst uns zusammenarbeiten und uns nicht gegenseitig angreifen oder fallen lassen, denn dann trinkt Putin in Moskau Champagner", so der Verteidigungsminister.
belga/mh