Die flämische Regierung hat ihren Verkehrssicherheitsplan für die kommenden vier Jahre verabschiedet.
Ziel ist es, die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum Jahr 2019 zu halbieren. Damals starben 304 Menschen auf flämischen Straßen. Viele Kommunen setzen seit einigen Jahren verstärkt auf sogenannte Streckenradare, die auch innerorts eingesetzt werden.
Einige Städte und Gemeinden arbeiten dazu auch mit Privatunternehmen zusammen. Das sorgte für Kritik. Manche Streckenradare seien dadurch nicht an gefährlichen Stellen platziert worden, sondern dort, wo man die meisten Bußgelder kassieren könne, so der Vorwurf.
Der neue Verkehrssicherheitsplan sieht vor, dass Verträge stärker an den Aspekt der Verkehrssicherheit gekoppelt sind. Es sei nicht gesund, wenn solche Verträge den finanziellen Vorteil in den Fokus rückten.
Die beste Verkehrskontrolle sei die, die gar nichts einbringe, weil sich alle an das Tempolimit hielten, sagte Flanderns Verkehrsministerin De Ridder in der VRT.
vrt/okr