Ein Polizeirichter in Beringen hat das Verfahren gegen Schauspieler Matthias Schoenaerts bis September ausgesetzt, um ihm die Möglichkeit zu geben, seine Fahrprüfungen abzulegen.
Anfang Dezember war Schoenarts wegen wiederholten Fahrens ohne Führerschein zu sechs Monaten Haft, 4.000 Euro Geldstrafe und einem einjährigen Fahrverbot verurteilt worden.
Schoenaerts war im April 2024 zweimal auf seinem Motorrad ohne gültigen Führerschein angehalten worden. Den hatte er zweieinhalb Jahre zuvor wegen Fahrens unter Drogeneinfluss abgeben müssen. Die erforderliche Fahrprüfung, die er braucht, um seine Fahrerlaubnis wiederzuerlangen, hatte er bis dahin noch nicht abgelegt. Gegen das Urteil von Dezember hatte der Schauspieler Berufung eingelegt.
Letztendlich ist die Entscheidung des Richters ein Kompromiss: Der Fall wird auf September vertagt, bis dahin muss Schoenaerts alle erforderlichen Tests und Fahrprüfungen absolviert haben.
vrt/sh