Von der verheerenden Brandkatastrophe in Crans-Montana in der Schweiz sind auch zwei Belgierinnen betroffen. Es soll sich um zwei junge Frauen aus Wallonisch-Brabant handeln. Das berichten die RTBF und die VRT unter Berufung auf Außenminister Prévot. Eine von ihnen wird vermisst, die andere hat Verletzungen, die aber nicht so schwer sein sollen.
Insgesamt wurden 119 Menschen verletzt, bei 113 von ihnen steht die Identität fest. Bei der Feuerkatastrophe kamen mindestens 40 Menschen ums Leben. Von den Schwerverletzten befinden sich viele noch in Lebensgefahr.
Vier schwerverletzte Patienten - junge Menschen zwischen 17 und 19 Jahren - werden am Freitag nach Belgien verlegt. Ein Flugzeug mit den Verletzten wird am Militärflughafen von Melsbroek bei Brüssel erwartet. Nach einer ersten Behandlung für den Weitertransport sollen die vier jungen Menschen dann auf Spezialkliniken verteilt werden. Insgesamt will Belgien sieben Verletzte aufnehmen.
Außerdem soll ein medizinisches Team von Belgien aus in die Schweiz reisen. Es besteht aus zwei Ärzten und zwei Pflegekräften, die auf die Behandlung von Brandverletzungen spezialisiert sind. Das Team stehe zum Abflug bereit, sei aber noch nicht abgereist, teilte Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke mit.
Die Schweizer Behörden hatten über den Katastrophenschutzmechanismus der EU um Hilfe bei der medizinischen Behandlung der Brandopfer gebeten.
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