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  • 80 Jahre BRF
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Streitkräfte präsentieren neue Luftabwehr- und Antidrohnen-Kapazitäten

23.12.202512:5223.12.2025 - 18:00
  • Belgische Armee
  • Föderalregierung
Ein Soldat des belgischen Special Operations Regiment (SOR) demonstriert das Luftabwehrsystem PIORUN
Ein Soldat des belgischen Special Operations Regiment (SOR) demonstriert das Luftabwehrsystem PIORUN (Bild: Jonas Roosens/Belga)

Im Oktober und November wurden immer wieder Fluggeräte unbekannter Herkunft gesichtet, die Militäranlagen ausgespäht oder gezielt den Flugverkehr gestört haben. Verteidigungsminister Theo Francken hat daraufhin Druck gemacht. Am Dienstag konnte die Armee nun die ersten, neu angekauften Luftabwehr- und Antidrohnen-Kapazitäten offiziell präsentieren.

Bei den Streitkräften hat der Weihnachtsmann vorbeigeschaut. Und in seinem Jutesack hatte er neues Material für Spezialkräfte und auch für die Luftabwehr in den Kasernen. Eigentlich war diese "Bescherung" gar nicht geplant, in dem Sinne, dass dieses Material eigentlich nicht so kurzfristig angeschafft werden sollte.

"Der Drohnenherbst hat die Dinge ganz eindeutig beschleunigt", sagte in der RTBF Major Gerd Goetschalckx. Die Drohnensichtungen von Oktober und November seien sozusagen der Auslöser gewesen, um den Streitkräften schnellstmöglich diese neuen Abwehrsysteme zur Verfügung zu stellen.

Verteidigungsminister Theo Francken kann das nur bestätigen. "Der Herbst war regelrecht peinlich für uns", sagte der N-VA-Politiker in der VRT. "Das ganze Land hat über uns gelacht, nach dem Motto: 'Erstmal sehen sie die Drohnen nicht und wenn, dann können sie nichts dagegen tun'."

Francken hatte denn auch gleich Abhilfe versprochen: Binnen kürzester Zeit legte er dem Ministerrat ein erstes Antidrohnen-Paket vor, das denn auch schnell verabschiedet wurde. "Versprechen gehalten", erklärte er vollmundig bei der Übergabe des neuen Materials.

Erstmal sind darunter wirkliche Flugabwehr-Kapazitäten. Denn, und das wusste man auch schon vor den Drohnensichtungen: Belgien verfügte tatsächlich zuletzt über keinerlei Luftverteidigung mehr, sieht man mal von den Kampfjets ab, die natürlich auch feindliche Flugzeuge aus der Luft holen könnten. Ab jetzt gibt es dafür auch Kapazitäten am Boden.

Das System hört auf den Namen "PIORUN" und wurde in Polen bestellt, wo es auch produziert wird. Es ist ein tragbarer Raketenwerfer, der also von einem einzelnen Soldaten bedient wird. "Hier handelt es sich um Boden-Luft-Raketen, mit denen man Hubschrauber und auch größere Drohnen im Ernstfall abschießen kann", sagt Theo Francken.

Diese Luftabwehrkapazitäten standen anscheinend schon seit 16 Jahren auf dem Wunschzettel der Streitkräfte. Für die Armeeverantwortlichen muss sich das also wirklich anfühlen wie Weihnachten.

Daneben steht ab jetzt auch ein Antidrohnen-Paket zur Verfügung. Das umfasst zwei große Komponenten. Erstmal ein leistungsfähiges Radarsystem, das es erlaubt, Fluggeräte zu orten. "Bei kleineren Drohnen beläuft sich die Reichweite auf sechs bis zehn Kilometer", sagte in der RTBF Hauptmann Charles-Henri Spiltoir von der Drohnen-Taskforce. "Größere Ziele sehen wir in einer Entfernung von 200 Kilometern. Mit diesen Radargeräten werde künftig kritische Infrastruktur gesichert.

Und wenn das Radarsystem ein verdächtiges Fluggerät ortet, dann kommt die "Dronegun" ins Spiel, "Gun" heißt zwar übersetzt "Gewehr", im vorliegenden Fall feuert das aber keine Kugeln ab, sondern Störsignale. Einen "Jammer" nennen die Fachleute das. Damit sollen die Verbindung zwischen der Drohne und dem Piloten gestört, im Idealfall unterbrochen werden, sagt Major Gerd Goetschalckx.

Um die Drohnen dann wirklich auch vom Himmel zu holen, dafür braucht man sogenannte Shotguns mit Spezialmunition. Dieses Material soll Anfang kommenden Jahres in allen Militäreinrichtungen zur Verfügung stehen.

Das alles ist freilich erst der Anfang. Hier handelt es sich erstmal nur um ein -sagen wir mal- Dringlichkeitspaket, das eben nach dem Drohnenherbst eiligst bestellt wurde. Insgesamt sollen 50 Millionen kurzfristig für Antidrohnen-Kapazitäten ausgegeben werden. "Aber, es war wichtig, dass wir schnell erste Resultate präsentieren konnten", sagt Verteidigungsminister Francken. "Wir mussten den Bürgern zeigen, dass wir schnell reagieren, dass wir 'liefern'."

belga/vk

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