Ein belgischer Soldat ist am Freitag bei einer Übung mit Mörsern in Litauen schwer verletzt worden. Sein Gesundheitszustand sei kritisch. Er schwebe in Lebensgefahr, gaben Verteidigungsminister Theo Francken und Generalstabschef Frederik Vansina in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt. Es werde eine interne Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Vorfalls zu klären.
Belgische Einheiten sind seit einigen Monaten in Litauen im Rahmen der Nato-Mission "Forward Land Forces Lithuania" im Einsatz. Sie dient der Verteidigung der Nato-Ostflanke. Die Mission läuft normalerweise bis Ende Januar.
Seit Russlands Angriffskrieg in der Ukraine und der zunehmenden Bedrohung durch Russland hat die Nato ihre militärische Präsenz in Osteuropa verstärkt.
belga/vrt/vk