In Brüssel hat das Samusocial seit Jahresbeginn mehr als 8.400 Menschen in Notunterkünften aufgenommen - darunter fast tausend Kinder und über 600 unbegleitete Minderjährige aus dem Ausland.
Das berichten mehrere Tageszeitungen (Le Soir, La Libre und De Standaard). Damit ist jede fünfte untergebrachte Person ein Kind.
Trotzdem mussten mehr als 6.700 weitere Antragsteller, darunter viele Familien, aus Platzmangel abgewiesen werden. Vor diesem Hintergrund fordert das Samusocial dringend mehr Mittel.
Inzwischen stehen in immer mehr belgischen Großstädten die Winternotprogramme für Obdachlose. In Gent beispielsweise wurden in den bestehenden Einrichtungen zusätzliche Schlafplätze eingerichtet. Bei Minustemperaturen ziehen Streetworker los, um Schutzbedürftigen zu helfen.
belga/rtbf/jp