Der am Strand von Heist angeschwemmte Zwergwal ist wieder in der Nordsee. Das Tier war am Sonntagvormittag angespült worden und lag knapp fünf Stunden lang am Strand. Mit Eimerladungen Wasser und nassen Handtüchern haben Tierschützer den Wal feucht gehalten.
Ein Bagger hat einen Graben gezogen, damit das sechs Meter lange und mehrere Tonnen schwere Tier mit der langsam einsetzenden Flut möglichst schnell den Weg zurück ins Wasser finden kann. Außerdem wurde eine Plastikplane unter das Tier gezogen, um das Ganze zu erleichtern - mit Erfolg.
Dass es gelingt, einen gestrandeten Wal am Leben zu erhalten und erfolgreich ins Meer zurückzubegleiten, ist nach Angaben vom Königlichen Belgischen Institut für Naturwissenschaften ziemlich einzigartig. In 30 Jahren habe man das noch nicht erlebt, so ein Sprecher.
belga/fk