Die geplante neue Regelung der Föderalregierung zum Geschlechtseintrag im Personalausweis hat in der queeren Community Entrüstung ausgelöst. Am Dienstag hatte Innenminister Bernard Quintin (MR) die Regelung vorgestellt.
Demnach soll es in Zukunft zwei Arten von Personalauweis geben: mit oder ohne Geschlechtseintrag. Bei der Wahl für einen Ausweis mit Geschlechtseintrag gibt es weiterhin die Optionen männlich oder weiblich. Menschen, die sich mit keinem der Geschlechter identifizieren, können einen Personalausweis ohne Geschlechtseintrag beantragen.
Ein Sprecher des LGBTQ-Dachverbands Prisme sagte, diese Regelung stehe in Widerspruch zu den Forderungen der Betroffenen und könnte die Quelle für Diskriminierungen sein.
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