Pensionsminister Jan Jambon (N-VA) hat am Samstag in den sozialen Medien die geplante Rentenreform verteidigt und erklärt, warum die Föderalregierung diese Reform für notwendig hält.
In Videos auf Französisch und Niederländisch weist Jambon auf die steigende Lebenserwartung der Belgier hin. Außerdem liege derzeit das Renteneintrittsalter zwar bei 66 Jahren, aber in der Realität würden viele Menschen früher aufhören zu arbeiten. Wenn nichts unternommen werde, würden die Kosten zur Finanzierung der Renten in den nächsten fünf Jahren um 14 Milliarden Euro ansteigen.
Zwei Tage vor dem Generalstreik räumt Jambon ein, dass das eine schwierige Botschaft sei. Er begreife, dass viele Menschen besorgt seien. Aber die Regierung nehme ihre Verantwortung wahr, weil sie glaube, dass unsere Kinder und Enkelkinder auch eine Rente verdienten.
Der Generalstreik an diesem Montag richtet sich vor allem gegen die Rentenreform der neuen Föderalregierung.
belga/est