Der föderale Finanz- und Pensionsminister Jan Jambon hat am Mittwoch in der Kammer seine Reformpläne vorgestellt.
Im Mittelpunkt steht dabei der Ansatz, dass die Bevölkerung länger arbeitet als bisher. Die Personen, die sich entscheiden, früher in Rente zu gehen, würden künftig eine deutlich geringere Pension erhalten als diejenigen, die sich entscheiden, länger zu arbeiten, sagte Jambon.
Ein weiteres Ziel ist die Harmonisierung der Rentensysteme für Arbeitnehmer, Selbstständige und Beamte. Und das soll vor allem über Einsparungen bei den Beamten geschehen. Die Berechnung der Höhe der Pension und die Anzahl der erforderlichen Berufsjahre werde bei Beamten schrittweise an andere Arbeitnehmer angeglichen, so Jambon.
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