Die föderale Gerichtspolizei Antwerpen hat acht Personen unter dem Verdacht des Menschenschmuggels festgenommen. Das meldet die Staatsanwaltschaft Antwerpen.
Die Festgenommenen sollen einem afghanischen Menschenhändlerring angehören. Weitere acht Festnahmen erfolgten im Zuge derselben Ermittlungen im Ausland.
Die Opfer der Bande stammen aus dem Mittleren Osten und wurden in Autos und LKW über die Balkanroute nach Belgien eingeschleust. Von dort wurden sie mit Booten weiter ins Vereinigte Königreich geschmuggelt.
Auch Gewalt und sexueller Missbrauch wird den Bandenmitgliedern vorgeworfen. Die Ermittlungen laufen bereits seit Oktober 2023. Die Täter kommunizierten unter anderem über TikTok.
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