Brüsseler Terrorprozess: 370 Zeugen – Prozessbeginn wird wahrscheinlich verschoben

Beim Prozess um die Brüsseler Terroranschläge vom 22. März 2016 werden 370 Zeugen angehört werden. Das hat die Vorsitzende des Assisenhofes von Brüssel, Laurence Massart, am Donnerstagmorgen angekündigt.

In diesem Saal des Gerichtsgebäudes in der Gemeinde Evere in der Region Brüssel-Hauptstadt findet der Prozess zu den Terroranschlägen vom 22. März 2016 statt (Bild: Dirk Waem/Belga)

In diesem Saal des Gerichtsgebäudes in der Gemeinde Evere in der Region Brüssel-Hauptstadt findet der Prozess zu den Terroranschlägen vom 22. März 2016 statt (Bild: Dirk Waem/Belga)

Bei den Zeugen handelt es sich unter anderem um Experten und um Leumundszeugen der Angeklagten.

Der Prozess soll eigentlich am 10. Oktober beginnen. Der Beginn der Gerichtsverhandlung wird sich aber voraussichtlich verzögern, weil die Box für die Angeklagten umgebaut werden muss. Das hat die zuständige Justizbehörde der Vorsitzenden des Assisenhofes in einem Brief mitgeteilt.

Die Richterin hatte letzten Freitag angeordnet, dass die gläsernen Einzelkabinen im Gerichtssaal, die für die Angeklagten vorgesehen waren, umgebaut werden müssten. Sie kam damit einer Forderung der Verteidiger nach. Die hatten die Glasboxen unter anderem kritisiert, weil sie so durch eine Glaswand von ihren Mandanten getrennt seien und nicht direkt mit ihnen sprechen könnten.

Die Umbauarbeiten werden aber voraussichtlich nicht bis zum 10. Oktober abgeschlossen sein.

belga/vrt/est

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