Drogenmilieu steckt hinter Schießerei von Antwerpen

Nach der erneuten Schießerei im Zentrum von Antwerpen hat die Staatsanwaltschaft weitere Einzelheiten bekanntgegeben. Demnach fielen die Schüsse in der Nacht zu Donnerstag gegen 3:30 Uhr in der Nähe des Hauptbahnhofes.

Illustrationsbild: Dries Luyten/Belga

Die Polizei konnte fünf Patronenhülsen sicherstellen. Mit Hilfe von Bildern einer Überwachungskamera konnten die Beamten einen Verdächtigen verfolgen und festnehmen. Dabei handelt es sich um einen 38-jährigen Antwerpener.

Zudem gelang es der Polizei im Norden der Stadt, einen verdächtigen LKW anzuhalten. Offiziell hatte dieser Kaffee geladen, möglicherweise waren in der Ladung auch Drogen versteckt. Die Polizei nahm einen zweiten Verdächtigen fest.

Ob die Schießerei und der verdächtige LKW zusammenhängen, wird noch überprüft. Die Staatsanwaltschaft geht allerdings davon aus, dass beide Vorkommnisse auf das Konto der organisierten Drogenkriminalität gehen.

vrt/sh