Flämischer Gynäkologe soll Frauen mit eigenem Sperma künstlich befruchtet haben

In Flandern soll ein Gynäkologe in den 1980er Jahren statt Spendersamen eigenes Sperma benutzt haben, um Frauen künstlich zu befruchten.

Künstliche Befruchtung

Illustrationsbild: Waltraud Grubitzsch/AFP

Die VRT hatte am Donnerstag in einer Fernsehdokumentation über den inzwischen pensionierten Arzt aus Torhout berichtet. In der Dokumentation kam ein Mann zu Wort, der nach jahrelanger Suche anhand einer DNA-Analyse herausgefunden hatte, dass der Arzt sein biologischer Vater ist. Nach der Ausstrahlung haben sich bis Freitag schon ein Dutzend Menschen gemeldet, die möglicherweise in derselben Situation sind.

Es ist der erste Fall in Belgien. Eine gerichtliche Untersuchung läuft. Auch Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke fordert Aufklärung.

vrt/vk