Immer mehr gefälschte Zigaretten in Belgien

In Belgien werden immer mehr gefälschte Zigaretten hergestellt. Ein Großteil davon ist für den französischen illegalen Markt bestimmt. Zu dem Schluss kommt eine Studie des Unternehmensberaters KPMG.

Zigaretten (Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / siloto)

Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / siloto

Die Studie wurde vom Zigarettenhersteller Philip Morris International in Auftrag gegeben. Demnach hat die Zahl der illegalen Zigarettenfabriken in Belgien in alarmierender Weise zugenommen.

2018 seien in den Benelux-Ländern sieben illegale Zigarettenfabriken zerschlagen worden. Im vergangenen Jahr waren es bereits siebzehn.

Viele Banden verlagerten ihre Aktivitäten nach Belgien. Damit seien sie näher an den Märkten in Frankreich und Großbritannien. Die Häfen von Rotterdam und Antwerpen spielten ebenfalls eine Rolle.

belga/cd

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Ein Kommentar
  1. Frank Mandel

    Vielleicht gibt es ja folgendes noch zu erwähnen:
    1.) Jedes größere Geschäft, das u.a. Zigaretten verkauft, hat ein EC Lesegerät und registriert seine Verkäufe. Die meisten unzähligen Nightshops eben nicht. Komisch oder? Man sollte mal eine Studie dazu erstellen, flächendeckend (nicht nur Ostbelgien).
    2.) Gleicher Ablauf: jedes belgische Friseur Geschäft hat ein EC Lesegerät, auch hier ist die Dienstleistung nachvollziehbar. Wie sieht es bei den unzähligen Barbershops aus, die wie Pilze aus dem Boden schiessen?
    Nix gegen Barzahlungen, im Gegenteil.
    3.) Jedes belgische Restaurant hat ein EC Lesegerät, wie sieht es bei den Döner Geschäften aus? Weit gefehlt…
    Und da fragt sich der Staat, die Kommune oder die Stadt, wie denn solche Abläufe möglich sind?
    Weil diese eben ermöglicht werden. Es macht sogar den Anschein als sei es gewünscht.
    Anders kann ich mir das nicht erklären.
    Wer ist dafür zuständig?
    Wer hat den Durchblick?
    Stadtbilder werden kaputt gemacht.
    Ich rauche jetzt eine…, lach!

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