Belgiens größte Windkrafträder drehen im Hafen von Gent

Im Hafen von Gent sind am Dienstag die größten Windräder von Belgien in Betrieb gegangen.

Windrad auf dem Gelände von Arcelor Mittal am Hafen von Gent (Bild: James Arthur Gekiere/Belga)

Windrad auf dem Gelände von Arcelor Mittal am Hafen von Gent (Bild: James Arthur Gekiere/Belga)

Sie stehen auf dem Gelände des Stahlkonzerns ArcelorMittal und werden vom Unternehmen Storm betrieben. Sie haben einen Durchmesser von 162 Metern.

Es ist die erste Windkraftanlage, die ohne Subventionen gebaut wurde. Bei aktuellen Großhandelsmarktpreisen von 200 Euro pro Megawattstunde sei Windenergie mit 50 bis 55 Euro die kostengünstigste Art, Strom zu erzeugen, so Jan Caerts vom Betreiber Storm.

vrt/vk

Ein Kommentar
  1. Norbert Schleck

    Wie? Was? Noch keine wütende Reaktion der Gegenpoler mit Lobgesang aufs Atom?
    Vielleicht müssen sie erst noch an dieser Meldung hier knabbern:
    „Débit du Rhône : EDF a dû baisser la puissance d’un réacteur nucléaire de sa centrale de Saint-Alban“
    EDF musste die Leistung eines seiner beiden Reaktoren von St-Alban herunterfahren, von 1300MW auf 240MW, weil die Rhone zu wenig Wasser führt.“ (04.06.22)
    Im Mai passierte schon dasselbe mit einem Reaktor von Blayais (Gironde).
    Selbstverständlich wiegelt EDF ab: Produktionsverlust völlig ohne Bedeutung.

    Dabei sind wir noch im Frühjahr…
    Aber wie heißt es bei den Gegenpolern: „Ein warmes Klima ist ein gutes Klima.“
    So wie zur Zeit in Spanien und Südfrankreich.

    Noch eine Frage: Wie steht es eigentlich um die 29 (von 56) vom Netz genommenen Reaktoren?
    „Nucléaire : Un nombre record de réacteurs à l’arrêt“ (Le Monde 18.05.2022)

    Glückliches Land, das sich eine solche Überkapazität leisten kann, ohne „schwarz zu sehen“…