Keine Unterkunft für Asylsuchende: Fedasil 2022 schon 740 Mal verurteilt

Fedasil ist seit Beginn dieses Jahres schon 740 Mal verurteilt worden, weil es Asylbewerbern keinen Auffangplatz zuweisen konnte. Das berichtet die Zeitung 'Het Nieuwsblad'.

Petit Château in Brüssel

Petit Château in Brüssel (Bild: Nicolas Maeterlinck/belga)

Fedasil ist gesetzlich verpflichtet, Schutzsuchenden eine Unterkunft und Verpflegung zu besorgen. Aber fast jeden Tag gibt es Asylbewerber, die vertröstet und auf eine Warteliste gesetzt werden. Es handelt sich überwiegend um alleinstehende Männer.

Das flämische Flüchtlingshilfswerk hat eine juristische Beratungsstelle vor dem Fedasil-Anmeldezentrum Petit Château in Brüssel eingerichtet und erstattet systematisch Anzeige, wenn ein Asylbewerber keine Unterkunft erhält.

belga/vrt/est

2 Kommentare
  1. Frank Mandel

    Da bekommt die Einrichtung welche sich bemüht noch eine Anzeige auf n Tisch.
    Die müssten aber die bekommen, die für die unmöglich umzusetzenden Aufnahmen von Asylbewerbern verantwortlich sInd.
    Es gibt eben ein Limit, auch wenn man das dort oben nicht wahr haben möchte, so scheint es.
    Kapazitäten stoßen an ihr Limit.
    Fedasil dafür verantwortlich zu machen und nicht die Politiker ist anmaßend.
    Die Einwanderungspolitik gleicht einem Horror Szenario das seines gleichen sucht.
    Theorie und Praxis stehen sich unbekannt gegenüber.
    Wenn solch einem Ablauf ein Projektleiter passieren würde, hätte er diese Aufgabe nicht mehr lange. Das Projekt wäre gescheitert. Nur in der Politik kann aus einem Schaden noch ein größerer gemacht werden.
    So läuft das momentan.
    Integration adé!

  2. MARCEL SCHOLZEN eimerscheid

    Das ist mal wieder so eine „histoire belge“.Da macht der Staat ein Gesetz und respektiert es selbst nicht.Das ist einfach nur dumm.