Pro League fürchtet weniger Einnahmen bei Einschränkung von Glücksspielwerbung

Sollte Werbung für Glücksspiele stark eingeschränkt werden, dann müssten die Fußballvereine mit weniger Sponsoreneinnahmen rechnen. Das sagte am Montag der Geschäftsführer der Pro League, Lorin Parys.

Union Saint-Gilles vs. Club Brügge

Illustrationsbild: Kurt Desplenter/Belga

Parys geht davon aus, dass die Sponsoreneinnahmen um etwa zwölf Prozent sinken. Er fordert deshalb dringend Gespräche mit der Föderalregierung.

Justizminister Vincent Van Quickenborne (Open VLD) hatte angekündigt, im Kampf gegen die Spielsucht Werbung für Glücksspiele stark zu begrenzen. Ein entsprechendes Gesetz könnte Ende des Jahres in Kraft treten.

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belga/vk