Hochrisikokontakten sollen Tests erleichtert werden

Angesichts der rasant steigenden Zahl der Corona-Neuinfektionen werden Maßnahmen ergriffen, um die überforderte Kontaktpersonennachverfolgung zu entlasten. Darauf einigten sich die Gesundheitsminister des Landes. Ziel ist es, Hochrisiko-Kontakte schneller zu ermitteln und ihnen auch den Zugang zu PCR-Tests zu erleichtern.

Corona-Tests (Bild: Eric Lalmand/Belga)

Illustrationsbild: Eric Lalmand/Belga

Erste Maßnahme: Menschen, die positiv getestet wurden, werden dazu aufgerufen, über die Webseite des Gesundheitsministeriums ihre Hochrisikokontakte anzugeben, inklusive deren Kontaktdaten. Die entsprechenden Personen würden dann kontaktiert und bei der Gelegenheit werde ihnen auch ein Code zur Verfügung gestellt, der ihnen einen Test ermöglicht, sagte Karine Moykens von der Test-Taskforce in der VRT.

Zweitens gebe es aber auch den Fall, dass die Coronalert-App einen roten Bildschirm anzeigt. Das heißt also, dass man einen Hochrisiko-Kontakt hatte. Die App werde jetzt so umgebaut, dass man in einer solchen Situation gleich an eine Webseite weiterverwiesen werden kann, über die man dann auch schnell an den Code gelangen kann, der zu einem Test berechtigt. Das ist dann ab einem gewissen Moment freilich nicht mehr anonym, weil man ja über das Test-Ergebnis benachrichtigt werden muss.

All das soll dazu beitragen, die Tracing-Zentralen und auch die Hausärzte zu entlasten, die in der vierten Corona-Welle einen Ansturm von Infizierten erleben.

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Roger Pint