Hochwasserkatastrophe: Weitere Bürgermeister sagen vor Untersuchungsausschuss aus

Vor dem Untersuchungsausschuss der Wallonischen Region zu der Hochwasserkatastrophe von Mitte Juli sind am Freitag die Bürgermeister von Chaudfontaine, Pepinster und Trooz angehört worden. Dabei schilderten sie, wie sie die Krisensituation in ihrer Gemeinde erlebt haben.

Daniel Bacquelaine und Elio Di Rupo am 18. August in Chaudfontaine (Bild: Thomas Michiels/Belga)

Daniel Bacquelaine und Elio Di Rupo am 18. August in Chaudfontaine (Bild: Thomas Michiels/Belga)

Der Bürgermeister von Chaudfontaine, Daniel Bacquelaine, erklärte, es gebe in Belgien kein Rettungssystem wie beispielsweise in Frankreich. Nach den Überschwemmungen habe es nicht genug effektive und angepasste Hilfe gegeben. Bacquelaine sprach sich auch dafür aus, eine Debatte über eine Verbesserung der Verwaltung der Talsperren zu führen.

In Chaudfontaine sind fast 1.900 Wohnungen durch das Hochwasser beschädigt worden. Viele Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Vier Anwohner kamen ums Leben.

Letzte Woche waren vor dem Untersuchungsausschuss die Bürgermeister von Eupen, Limbourg, Verviers und Theux angehört worden.

belga/rtbf/est