Armee bleibt länger im Katastrophengebiet

Zwei Monate nach der Flutkatastrophe bleibt die Not in den betroffenen Gebieten groß. Tausende Menschen sind noch immer auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen.

Armee hilft Hochwasseropfern (Bild: Bernard Gillet/Belga)

Archivbild: Bernard Gillet/Belga

Vor diesem Hintergrund ist die Föderalregierung auf ihre Entscheidung zurückgekommen, die Armee ab dem 8. Oktober aus den Gebieten abzuziehen. Nach Medienberichten einigten sich das Innenministerium und das Verteidigungsministerium auf dieses Vorgehen.

Die Armee werde so lange bleiben, wie es nötig sei, bestätigte das Kabinett von Verteidigungsministerin Dedonder. 200 Armeeangehörige bleiben demnach im Einsatz.

Das Rote Kreuz liefert täglich 5.500 warme Mahlzeiten. Seit Montag werden im Rahmen eines Vertrags 7.000 Mahlzeiten von einem privaten Unternehmen geliefert. Die Armee soll zwar nicht mehr die Mahlzeiten in den Feldküchen zubereiten, allerdings wird sie benötigt, um das Essen zu verteilen.

belga/cd