Vorläufige Hochwasser-Bilanz: 3.200 Häuser und Wohnungen teilweise zerstört

Bei der Hochwasserkatastrophe Mitte Juli sind nach einer Schätzung des wallonischen Ministers für lokale Behörden, Christophe Collignon, 3.200 Häuser und Wohnungen teilweise zerstört worden.

Zerstörtes Haus in Pepinster

Zerstörtes Haus in Pepinster (Archivbild: Bernard Gillet/BELGA)

400 weitere müssten womöglich abgerissen oder für unbewohnbar erklärt werden, sagte Collignon den Zeitungen der Verlagsgruppe Sudpresse. Grundlage der Schätzung sind Angaben der Versicherungen und der Bürgermeister der betroffenen Gemeinden.

Laut dem Minister sind 36 Gemeinden schwer getroffen, neun von ihnen zeigten nach der Flut ein komplett anderes Bild. Wieviele Menschen nach der Zerstörung ihrer Häuser noch keine dauerhafte Unterkunft gefunden haben, ist laut dem Minister nicht bekannt.

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belga/jp