Haustier wiederfinden: Daten vorübergehend wieder für Rettungskräfte einsehbar

Um verschwundene Haustiere wiederzufinden, werden die Daten der Besitzer drei Wochen lang für Gemeinden und Polizei zugänglich gemacht.

Diese beiden Hunde konnten in Trooz vor dem Hochwasser gerettet werden (Bild: Eric Lalmand/Belga)

Bild: Eric Lalmand/Belga

Das macht das Unternehmen Zetes, das die Daten von Hunde- und Katzenbesitzern verwaltet, auf Anfrage der Behörden möglich.

Wegen des Datenschutzes sind diese Daten für Polizei und Gemeideverwaltungen seit kurzem eigentlich nicht mehr einsehbar. Weil aber nach der Hochwasser-Katastrophe viele Haustiere verschwunden sind, sollen die Rettungskräfte nun die Datenbank nutzen können, um die Besitzer zu finden, wenn sie einen Hund oder eine Katze entdecken.

In den Datenbanken DogID und CatID sind Haustiere verzeichnet, die einen Chip eingepflanzt bekommen haben, damit ihre Besitzer sie wiederfinden können.

belga/km

2 Kommentare
  1. Birgit Schwarz

    Endlich mal eine richtig gute Idee, aber ziemlich spät.
    Das auch Tiere zu den Opfern gehören, davon war bisher keine Rede.
    Tiere geltenfür viele Menschen als minderwertig obwohl sie die gleichen Gefühle wie Angst, Einsamkeit, Schmerz, Glück und Freude spüren wie Menschen.
    Tiere sind heute die schwächsten Mitbewohner in unsererGesellschaft. Sie benötigen mehr Hilfe als Menschen die sich selber helfen können. Auf welcher Grundlage hält sich der Mensch für wichtiger.
    Immerhin, gut dass jetzt an Sie gedacht wird.

  2. Claudia Raueiser

    Endlich mal jemand der es so schreibt wie es ist.
    Wer behauptet Tiere fühlen oder keine Angst haben oder fühlen. Der hat wirklich keine Ahnung.
    Alle Tiere ob Hunde oder Katzen und jedes Kleintiere fühlen genauso wie wir Menschen.
    Finde ich echt super 👍👍