Umweltskandal um PFOS-verseuchten Boden in Zwijndrecht

Im Umweltskandal um PFOS-verseuchten Boden rund um das Betriebsgelände von 3M hat die flämische Umweltministerin Zuhal Demir jetzt einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss gefordert. Das flämische Parlament stimmt am Freitag darüber ab.

Ministerin Zuhal Demir am 30. September im flämischen Parlament (Bild: Nicolas Maeterlinck/Belga)

Ministerin Zuhal Demir am 30. September im flämischen Parlament (Bild: Nicolas Maeterlinck/Belga)

Umweltorganisationen haben den Skandal schon vor Jahren aufgedeckt. Seit den 70er Jahren produzierte 3M in seinem Werk in Zwijndrecht bei Antwerpen PFOS. Die Chemikalie ist umweltschädlich und nicht abbaubar.

Die Bodenbelastung kam mit Beginn der Bauarbeiten für den neuen Scheldetunnel ans Tageslicht. Ein wissenschaftlicher Bericht belegt die Verseuchung des Bodens im Umkreis von 15 Kilometern rund um das Werksgelände. Die Anwohner in diesem Gebiet sollen keine Eier von Hühnern aus Haltung essen.

vrt/rtbf/sh