Francqui-Preis für Entdecker der Trappisten-Planeten

Der Francqui-Preis für Exakte Wissenschaften geht dieses Jahr an den Astronomen Michael Gillon von der Uni Lüttich. Er erhält den renommierten Preis für seine Entdeckung von sieben erdähnlichen Planeten.

Astronom Michael Gillon

Astronom Michael Gillon (Archivbild: Bruno Fahy/Belga)

Es war das erste Mal, dass so viele Planeten auf einmal entdeckt wurden und mit der Erde vergleichbar sind. Drei der sieben Planeten liegen innerhalb einer Zone, in der Leben möglich wäre. Dort ist es weder zu warm noch zu kalt und es kann flüssiges Wasser geben.

Inzwischen haben weitere Untersuchungen ergeben, dass Leben auf den Trappisten-Planeten eher unwahrscheinlich ist, unter anderem auch, weil die Strahlung zu hoch ist. Der Name Trappisten-Planeten kommt von dem Teleskop, mit dem sie entdeckt wurden.

Der Francqui-Stiftung wurde 1932 von dem belgischen Diplomaten Émile Francqui und dem damaligen US-Präsidenten Herbert Hoover ins Leben gerufen. Damit soll die Forschung in Belgien gefördert werden. Der Francqui-Preis ist mit 250.000 Euro dotiert.

vrt/belga/vk