Warum man im Mai den Rasen nicht mähen sollte

Im Mai den Rasen nicht mähen: Mehrere Umweltorganisationen und zwei belgische Nachrichtenmagazine wollen im Monat Mai einen Beitrag zur Bewältigung der Klima- und Umweltkrise leisten. In erster Linie, indem sie bewusst machen, welchen Einfluss jeder mit dem eigenen Garten haben kann - egal, wie groß oder klein er ist. 

Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / Jose Leonardo Marino Coronado

Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / Jose Leonardo Marino Coronado

Durch Nichtstun einen kleinen Beitrag für die Natur leisten – und je mehr mitmachen, desto mehr wird es ein großer Beitrag. Wird der Rasen nicht gemäht, dann entsteht eine Blumenwiese, die ein reichhaltiges Buffet für wichtige Lebewesen wie Bienen, Schmetterlinge und Hummeln ist.

Der in Belgien so beliebte gepflegte Rasen, der wie ein Billardtisch aussehen soll, ist eigentlich eine Mini-Katastrophe für die Bio-Diversität, sagen Naturschützer. Dadurch werden die negativen Effekte eines Klimawandels noch verstärkt. Und die gute Nachricht lautet da: Unser Rasen kann da eine Lösung sein – dafür müssen wir einfach nichts tun. Also eine echte Win-Win-Aktion.

Löwenzahn und Klee bleiben stehen, Butterblümchen auch. Das sind richtige Nektar-Champions für viele nützliche Insekten. Insektenexperten sagen, dass selbst der kleinste Stadtgarten, in dem nur ein Strauch blüht oder das Gras etwas höher steht, den Unterschied zwischen Leben und Tod für Insekten ausmachen kann. Wer den Rasen weniger mäht, kann zehn Mal mehr Bienen zu Besuch bekommen, sagt Simon Demeulemeester von der Zeitschrift Knack, die die Aktion unterstützt.

Wer mitmachen will, aber davor zurückschreckt, den gesamten Rasen vier Wochen nicht zu mähen, kann auch einen Teil des Rasens stehen lassen. Die Initiatoren des Projekts schlagen auch vor, den Rasen in mehreren Höhen wachsen zu lassen. Das mögen Schmetterlinge, die sehr temperaturabhängig sind und je nach Grashöhe den Standort wählen. Denn die Grashöhe hat Einfluss auf die Bodentemperatur.

Ziel der Aktion ist, dass die Menschen das jetzt jedes Jahr machen. Zudem ist das ein einfaches Bürger-Wissenschaftsprojekt. Am Wochenende vom 29. und 30. Mai können die Teilnehmer die Blumen auf einem Quadratmeter ihres Gartens zählen und dann den persönlichen Nektarwert berechnen lassen.

Dazu gibt es die Internetseiten enmaitontealarret.be und maaimeiniet.be. „Maaimeiniet“ ist ein schönes Wortspiel – das heißt, wenn man es ausspricht, gleichzeitig ‚Mähe im Monat Mai nicht‘ und ‚Mähe mich nicht‘.

Manuel Zimmermann

49 Kommentare
  1. Alexandra Peters

    Finde ich sehr, sehr gut!! Mache ich gerne mit! Tolle Initiative!
    und der Bonus – nebst Arten-und Umweltschutz, erholt sich mein Rücken 🙂

  2. Klaus Breiter

    Habe einen Kleingarten, habe am 27.4. Gemäht, werde wieder am ca. 1. Juni maehen. Gute Sache.

  3. Martina Mark

    Das praktiziere ich schon seit Jahren und kann mich an den fliegenden „Gästen“ erfreuen😊
    Mindestens die Hälfte jeder Rasenfläche mit Gänseblümchen, Löwenzahn, blauen Pfeilchen etc. bleibt.
    Leider sehen das die Nachbarn in ihrem Garten alles als Unkraut, stechen jedes Blümchen sorgfältig aus und mähen mindestens alle 10 Tage. Ich finde es einfach nur erbärmlich und nicht nachahmenswert.

  4. Margarete Rossberg

    Wir lassen immer den hinteren Teil des Rasens stehen. Dieser wird durch einen Zaun geschützt damit unsere 4 Hunde nicht durchtrampeln. Regelmäßig werden bunte Wiesenblunen dazugesät und da dort auch die Vögel gefüttert werden durfte der herausfallen Samen wachsen. Es wuchsen Wildblumen und Sonnenblumen ohne gross was zu tun. Einfach nur in Ruhe lassen. Der Erfolg waren viele Insekten. Sogar Erdhummeln fanden es so toll das sie sich im Garten ein zu Hause eingerichtet haben.
    Unser Garten ist seit Jahren halb wild und die Tiere wie Vögel Insekten Würmer Igel fühlen sich wohl.
    Man kann nur jedem empfehlen daran teilzunehmen.

  5. Liane Ihlau

    Tolle Sache, seit 2 Jahren halte ich es schon so, dass ab Mai nur teilweise gemäht wird. Ein paar Laufwege von ca. 1m Breite genügen. Seitdem wachsen so interessante Wildkräuter wie Rauke, Giersch, Natternkopf ungestört und sehen einfach schön aus. Nebenbei findet vieles auch Verwendung in der Küche. Im Moment blüht der Gundermann, den ich als Bodendecker sehr begrüße. An einer Schattenmauer darf auch die Brennessel sich ausbreiten.

  6. Schmitz maria

    Werde ich machen – freu mich schon seit Tagen über jedes Gänseblümchen und jetzt blüht auch schon der Löwenzahn

  7. Ludwig Hauser

    1. „Durch Nichtstun einen kleinen Beitrag für die Natur leisten – und umso mehr mitmachen, umso mehr wird es ein großer Beitrag.“ : Umso – Umso, tut das nicht weh? Also: Je mehr mitmachen, desto besser. Nur mal so am Rande bemerkt.
    2. Der ganze Zusammenhang im Garten ist wichtig: Hohe Bäume für die Vögel, ganzjährige Blütenverteilung zum Nektarsammeln für die Insekten, kein Gifteinsatz. Dazu benötiget man einen ausreichend großen Garten.
    Dann klappt es auch.

  8. BRF-Webredaktion

    Besten Dank für den Hinweis! Der Fehler wurde korrigiert.
    BRF-Webredaktion

  9. Uwe Chemnitz

    Es ist wieder soweit: wird in der Nachbarschaft ein Rasenmäher gestartet, breitet sich dieses Geräusch , ähnlich Corona aus und Viele meinen dann:
    Oh der Nachbar mäht, ich muss auch….wie die Lemminge….
    möglichst dann noch 50 Mal über die gleiche Stelle mit, natürlich(!) einem Rasenmähertraktor Schnitthöhe 15 mm.
    1. eine Kakophonie der Golfrasenbesitzer
    2. eine Katastrophe für die Insekten
    Da mach ich lieber 5 auf 5 Meter alles platt und Imkermischung darauf.
    Das dann auch noch hinterm Haus, damit es keinem in den Augen weh tut.
    Erklärt man das dann noch, um was es sich handelt, wird man gefragt,
    ob das ganze grüne Gedöns ..dieses Unkraut zwischendrin das würde aber stören.
    Was nützt da noch die Erklärung, das es die Blätter der Imkermischung sind…
    ;-)))))

  10. Gabriele Klug

    Habe vor 2 Wochen den Rasen gemäht, die Gänseblümchen habe ich stehen gelassen. Auch habe ich nicht den kompletten Rasen gemäht. Dann werde ich auch erst wieder im Juni mähen. Die Nachbarn mähen 1x die Woche, unglaublich. Ich mag es lieber etwas wild + die Vögel, Insekten und.a.lieben es

  11. Marc Oppitz

    Soweit kommt es noch
    Das man mir vorschreibt wann ich meinen Rasen zu mähen habe
    Ich bin stolz auf meinen englischen Rasen und das war wird sicher auch so bleiben

  12. Margarete Rossberg

    Marc Opitz

    Dann empfehle ich Ihnen demnächst Ihr Gras zu essen weil es kein Obst und Gemüse gibt weil keine Insekten sie bestäuben können
    Zuerst stirbt die Biene
    dann der Mensch

  13. Ulrich Frommelt

    Die Belgier sind ein lustiges Volk. Dort starten und landen täglich die Flugzeuge mit den „EU Volksvertetern“. In Jemeppe steht jetzt eine PVC Produktionsanlage die vorher in Schkopau stand. Die war keine 20 Jahre alt und wurde per LKW und Schiff wegtransportiert. Die darf dort mit Atomstrom produzieren und bald mit Frackinggas aus den USA. Wer weiss was sonst noch für Gefälligkeiten als Zulage auf den Tisch gelegt worden. Belgischer Ziegenkäse wird in D als Altenburger verkauft. Und erinnert Euch an das Handelsabkommen mit Canada. Die EU, also wir, musste 500 Mio. Euro bezahlen damit Belgien zustimmt. So geht belgisches Umweltdenken.
    Und in Deutschland sollte man selbst auf Ideen kommen. Die Friedhofpflanzen der Eigenheimbesitzer, die mittlerweile sogar in Kleingärtenanlagen stehen. Betonierte und geschotterte Vorgärten. MfG

  14. Grit Heiden

    Super Idee….
    Da mache ich glatt mit bei dieser Sache… ein Beitrag für „Mutter Erde“…
    Mir blutet das Herz wie viele Menschen achtlos mit der Umwelt auch umgehen…
    Falsche Mülltrennung
    Massenhafte Zigarettenkippe überall
    Müll in der Natur
    Schmierereien….
    und der ganze Müll in den Meeren…
    u. v. m…. zum Heulen…
    LG

  15. Stephanie Kircher

    Tolle Sache!!! Je mehr mitmachen um so besser…. Wir haben einen wilden Garten und freuen uns über zahlreiche tierische Bewohner. Unser Sohn freut sich über jede vorbei fliegende 🐝 Biene.
    Die Bienen brauchen uns Menschen nicht!!! Aber wir brauchen SIE!

  16. Herbert Lampert

    Finde ich als guten Beitrag, mache gerne mit.
    Danke

  17. Sylvia Brandt

    Vor zwei Tagen haben bei uns vor dem Haus die Stadtwerke die Wiesen gemäht. Ich bin zu dem Herrn mit Mahtraktor hin gegangen und bat ihn die Stellen mit den vielen Blumen stehen zu lassen damit die Insekten Nahrung finden. Zu meinem Erstaunen hat dieser Herr meine Bitte ernst genommen und ließ Groß Flächige Wiesen Steifen mit den Wiesen Blumen stehen . So kann man auch Menschen dazu bewegen einmal über ihre Tätigkeit als Hausmeister nach zu denken.

  18. Kathrin Schmalfeld

    Ich habe als einzige in der Siedlung eine Blumenwiese. Mit Klee und Gänseblümchen und allem möglichen. Herrlich, Hummeln und Co fühlen sich wohl. Die anderen mähen schon seit Wochen, es ist zur Volkskranheit geworden, da wird vertikutiert und gezupft und neu gesät, damit ja nix anderes wächst, was nicht wachsen soll. Gibt ja auch schon Gärten nur mit Steinen belegt, ganz toll. Viele denken einfach nicht nach und wollen es auch nicht. Jeden Tag grillen mit schön viel Tier und mindestens einmal die Woche mähen. Traurig und bekloppt. Dabei ist so eine Blumenwiese nicht nur was fürs Auge und die Insekten, sie ist auch pflegeleicht. Bei der Hitze im Sommer letztes Jahr haben sogar Weinbergschnecken mitten auf der Wiese Unterschlupf im hohen Gras gefunden. Ich finde die Aktion super und hoffe das immer mehr Rasenmäherfreaks einfach mal inne halten.

  19. Marina Wuttke

    Ich mache das schon zwei Jahre und erfreue mich an den Blumen und Tieren.

  20. Brigitte Wagner

    Sehr gute Idee werde erst wieder am 1.6. mähen wollte sowieso eine blumen Wiese streuen

  21. Gudrun Schmidtke

    Muss sowieso wegen nicht anreisen können( Zweitwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern) das sein lassen, finde es auch gut und freue mich für die Insekten

  22. Martina Keens

    Wir haben einen Schrebergarten. Wenn man da den Rasen oder die Hecke, die als Sichtschutz dienen soll, „zu hoch“ wachsen läßt und der Garten dadurch „ungepflegt“ aussieht, bekommt man gleich einen Zettel ans Tor gepinnt. Ebenso ist es mit dem Weg vor dem Grundstück. Alles muß sauber und ordentlich sein, man muß die Randsteine sehen können und … Unter unserer Hecke blühen Blumen, die rasiere ich bestimmt nichtvab, weil,sie hübsch aussehen und Insektenfutter sind. In unserem Garten selber habe ich so viele Blumen wie möglich gesät/gepflanzt, um die Insekten zu unterstützen. Und da man Obst und Gemüse anbauen muß, habe ich auch noch jede Menge Kräuter eingepflanzt, über deren Blüten sich die Insekten freuen. Jedes kleine Tier ist ein Freund und die Natur ihr zuhause

  23. Oxana Willert

    Ich finde diese Idee sehr vernünftig!!!!!!!!

  24. Hans-Georg Jansen

    Ihr habt ja sowas von eurer Kopf kaputt, von eurem Klimawandel uns Schutz.

  25. Kathleen Pohlers

    Wir sind auch nicht die Mäher, aber mehrere unserer Nachbarn. Pünktlich jede Woche als gäbe es einen Preis. Wir lassen es häufiger sprießen und erfreuen uns an den Insekten. Leider wird erwartet, dass der Vorgarten deutsch gepflegt ist, sonst ist man unordentlich. Wir lassen sie tuscheln, denken…egal, ihre Erwartungen sind nicht unsere. Wir halten es lieber mit Blümchen und Insekten. Die sind uns wichtiger.

  26. Siegrid Ernst

    Ein guter Aufruf. Habe einen Naturgarten. In meinem Rasen blühen ganz viele Gänseblümchen, Buntnesseln u. a. Hatte deswegen nicht vor zu mähen. Meine Nachbarn regen sich immer auf, sie haben nämlich einen „gefegten“ Rasen.

  27. paul wahnsiedler

    Sehr gut mache gerne mit

  28. Norbert Greese

    Das ist eine gute Idee,da bin ich dabei
    Ich mähe auch nur einmal im Monat ,ausser im Mai und es ist wirklich so😀habe echt mehr
    Insektenbesucher und alles was summt😀

  29. Martina Ruhnau

    Viele kleine Schritte (wenn sie viele Millionen Menschen gehen ) sind der grosse Schritt der Menschheit wenn weitere Schritte folgen!!
    Einfach tolle Nachricht

  30. Andrea Biesinger

    Finde diese Diskussionen total überflüssig,warum kann nicht jeder seinen Garten so gestalten wie er möchte…ich zum Beispiel liebe einen längeren Rasen auf dem es blühen darf..kann mich über jedes Gänseblümchen richtig freuen,andere wiederum mögen es gerne unkompliziert,kurzen Rasen oder sogar mit Steinen angelegten Garten,wieso lässt man immer nur die ..Eine ..Meinung gelten,warum redet man anderen Leuten immer ein,nur das Eine sei das Beste..für wen ??
    Für die,die immer ihren Willen durchsetzen wollen zum Wohle der Bienen..zum Wohle der Umwelt,und wenn es das nicht ist..ist es eben zum Wohle von etwas anderem..Hauptsache allen ist reingeredet..

  31. Andreas Holub

    Ich mache jedes Jahr mit. Nur wenn 1 Flieger 20 Tonnen Kerosin abwirft, ist alles dahin

  32. Alexandra Peters

    Na dann Frau Biesinger, mal fleißig nachschlagen im Duden…Unterschied zwischen „Stellungnahme“ und „Diskussion“

  33. Peter Schallenberg

    Frau Biesinger: Danke für Ihren Beitrag, er trifft den Nagel auf den Kopf! So gehen hier leider viele Diskussionen. So als gäbe es nur eine Wahrheit.

    Das es Leute gibt, die Ihre Mitmenschen ständig belehren wollen, was gut und schlecht für sie ist, kann ich mir nur mit einem enormen Sendungsbewusstsein und dem zur Schau stellen, wie „Richtig“ man doch ist, erklären.

    Rate sich jeder selbst und tue, was er nicht lassen kann- Goethe soll es gesagt haben.

  34. Wiebke Kommerell

    Wir haben nachmittags immer unsere 3 jüngeren Kinder (plus Nachbarskinder) im hinteren Garten, die rennen über die Rasenfläche, spielen und toben. Auch selbst sind wir auf dem Rasen unterwegs. – Da ist wenig Chance, etwas Blühendes stehen zu lassen. Dazu kommt die Gefahr der Kombination Bienen + nackte (Kinder)Füße!
    In den Beeten und am Teichrand achte ich auf insektenfreundliche Bepflanzung.

    Vor dem Grundstück haben wir noch einen breiten Wiesenstreifen, da darf alles wachsen und blühen! Der wird erst im Herbst einmal abgemäht.
    Da tummeln sich im Frühling und Sommer immer ganz viele Insekten – perfekte Bestäuber für unseren kleinen Nutzgarten vor dem Haus!

  35. Freddy Langer

    Recht haben sie, Frau Biesinger. Jeder hat genug vor seiner eigenen Haustüre zu kehren. Wie jemand seinen eigenen Garten gestaltet, ist dessen Angelegenheit. Es ist ja auch sein Eigentum. Man kann jedoch Empfehlungen aussprechen, aber das ständige „Belehren“ ist einfach nervend und diktatorisch.

  36. Maria Fischer

    Endlich wird diese Meinung mal publiziert. Mein Garten ist schon immer ein Biotop. Alles wuchert, das Gemüse und die Kräuter, meine Bäume wachsen in den Himmel und alle meckern mit mir, dass man nur noch gebueckt hindurchkommt. Aber mir gefällt es und den vielen Insekten und den Voegeln. Schade, dass so viele anderer Meinung sind und es nicht begreifen.

  37. Anneliese Grams

    Wir mähen unsere kleine Streuobstwiese – ca.350 qm – seit 16 Jahren nur 2 mal im Jahr – wenn das Gras abgeblüht ist und im Herbst. Wir sind jedes Jahr ganz gespannt wie hoch die Grashalm werden – unser höchster freistehender Grashalm war 180 cm! hoch – und welche neuen Wildblumen wir begrüßen können. Wir haben dort auch eine kleine „wilde“ Stelle mit Totholz, alten Lochziegelsteinen und anderem „Gestrüpp“. Sie dient unserem Igel und diversen Insekten als Unterschlupf. Seit einigen Jahren gibt es in unserem Garten Taubenschwänzchen, viele wilde Bienen und sogar Hummelnester und Holzbienen. Es lohnt sich ein bißchen faul zu sein und auf einen Golfrasen zu verzichten.

  38. Olaf FORBERGER

    Wann kommt das Rasenmähgesetz?

  39. Heidrun Mauck

    Ich habe es auch lieber, wenn in meinem Rasen nichts blüht. Aber ich habe 7 Obstbäume drauf stehen und ringsherum Blumenbeete, die von zeitigen Frühjahr bis Spätherbst blühen. Außerdem stelle ich Insektenhotels auf, die reichlich besucht werden.

  40. Andrea Biesinger

    Liebe Frau Peters..
    Vielen Dank für ihre Belehrung !
    Und ich finde auch diese Stellungnahme überflüssig,denn sie endet für jene,die nicht der gleichen Meinung sind…und ihren Gärten gerne selber gestalten,so wie es ihnen vorschwebt,nur in einem schlechten Gewissen,man tue nichts für die Umwelt..bei dieser Stellungnahme..oder dem Gedankenaustausch geht es nur wieder darum,Leute zu belehren,was am besten ist..ich glaube,es wird genug vorgeschrieben und der Garten ist ein Rückzugsort,den jeder nach seinem Geschmack ,Blumenwiese ,oder kurzer Rasen, ohne Überlegung,was andere dazu sagen,herrichten können sollte…ich hoffe,ich habe dieses Mal die richte Wortwahl getroffen,ansonsten dürfen sie mich gerne nocheinmal belehren..ich bin durchaus lernfähig

  41. Tanja Macht

    Das ist eine schöne Idee, die ich gerne umsetzen möchte. Ich habe neben dem Haus einen etwa 80 qm großen Rasen, der auch als Hundegarten funktioniert. Mein Gedanke : einen Laufweg von der Terasse bis zum Törchen mähen und den Rest stehen lassen. Muss ich dann befürchten, eventuelle Häufchen meines Hundes nicht mehr zu finden? Oder wie macht ihr anderen Hundemenschen das? Liebe Grüße, Tanja.

  42. Petra Degener

    Das ist eine tolle Sache. Ich werde auf jeden Fall mitmachen. Bin auf das Ergebnis gespannt

  43. Peter Müllenhoff

    🙄 praktiziere ich schon weit über 20 Jahre. Lass immer etwas stehen wenn ich den Rasen mähe. Wenn ich sehe wie andere ihren Rasen mähen 😱 ist schon fast wie vertikutieren. 👎

  44. Claudia Schombacher

    Wir haben eh 1 grossen Öko-Hügel im grossen Garten (früherer Poolaushub): der bleibt ganzjährig ungemäht mit Gräsern, Wildblumen, Steinen, Mauerresten, Wassertümpel, Kräutern, Totholz, Sandhaufen und was sonst so das Insektenherz begehrt. Sieht sehr hübsch aus so naturbelassen und ist auch stets reger Betrieb.

  45. Elsbeth Müller

    Hallo. Machen wir auch. Unser rasen ist eine Grünfläche mit Blumen. Wir nur gemäht wenn unbedingt notwendig.

  46. Hedwig Röger

    Das ist eine tolle Aktion, da machen wir auf jeden Fall mit.
    Eine Wildblumenwiese haben wir noch extra dazu eingesät

  47. ralf zilles

    Solange unsere landwirte unter kostendruck nicht mitmachen (doch, es gibt einige!) brauchen wir solche inseln! Natürlich soll keiner unter druck gestzt werden. aber man kann vorbild sein. Seitdem wir unseren garten „so“ vielfältig gestalten, haben manche nachbarn dies schon teilweise nachgemacht. Aber klar, mit erhobenem zeigefinger und ich weiß es besser-allüren erreicht man gar nix.

  48. Gabriele Wolf

    In meinem „Rasen“ gibt es Veilchen, Primel, Traubenhyazinthen, Gänseblümchen, Klee, Löwenzahn, Margeriten, Moos u.a. und da das hübsch aussieht, wird auch nur selten gemäht. Wenn ich irgendwo in einem Garten einen Mähroboter sehe, könnte ich heulen.

  49. Uwe Chemnitz

    Frau Biesinger:

    Einfach…weil es sich jeder mit Golfrasen einfach machen möchte….sieht gut aus……..stört die Nachbarn nicht..wegen den Augen-Schmerzen.
    Und ein Rückzugsort ist der gesamte Planet nicht..ihr Garten schon.
    Hat der gesamte Planet Probleme liegt es ganzt sicher nicht an Ihnen.
    Und wenn es nichts mehr zu FRESSEN gibt Obst Gemüse..etc. dann werden sie sich noch wundern
    @Freddi Langer: wissen Sie eigentlichg was Sie da schreiben…diktatorisch und belehrend…..warten wirs mal ab…das ist echt traurig.