Bis voraussichtlich zum 1. April gilt das Verbot für touristische Reisen ins Ausland. Ziel ist, die Einschleppung vor allem neuer Coronavirus-Varianten aus dem Ausland zu unterbinden. Um die Einhaltung dieses Verbots auch während der Karnevalsferien durchzusetzen, hat die Polizei an den Grenzen verstärkte Kontrollen durchgeführt. Genaue Zahlen, wie viele Reisende kontrolliert worden sind, liegen noch nicht vor. Aber die Polizei hat mitgeteilt, dass die Papiere der meisten Menschen, die die Grenzen überqueren wollten, in Ordnung gewesen sind.
Wie die Sprecherin der Föderalen Polizei aber hervorhob, hätten sich Reisende oft beschwert, dass sie das offizielle Standardformular für die ehrenwörtliche Erklärung nicht hätten finden können. In einem Fall hätten Reisende etwa eine selbst verfasste ehrenwörtliche Erklärung dabeigehabt. Das habe die Polizei akzeptiert und auch keine Geldbuße verhängt. Allerdings sei es besser und praktischer, wenn die Menschen die korrekten Formulare verwendeten, betonte die Sprecherin der Polizei.
Informationen über erlaubte Reisen ins Ausland gibt es unter info-coronavirus.be. Dort ist das Formular auch in deutscher Sprache abrufbar. Wer keinen Internetzugang hat, kann das Formular auch im DG-Ministerium und in den Gemeinden erhalten.
Boris Schmidt
Dieses sinnlose Dokument ist eine Einladung zum Pfuschen.
Es ist unverständlich, warum nicht - sofern an der Grenze kontrolliert wird- das Formular dort ausgegeben wird. Ein wenig ist bei mir der Eindruck entstanden, es sei eher Zufall, das richtige Dokument zu finden. Zumindest ging es mir letztes Jahr so mit der Pendlerbescheinigung. Mir wurde mitgeteilt, ich habe die falsche Bescheinigung, aber wo es die richtige gibt, konnte auch nur niemand sagen.