Corona-Ausbruch in Pflegezentren in Ostende hält sich in Grenzen

Über das Wochenende jagte gefühlt eine Meldung über neue Corona-Ausbrüche die nächste, vor allem in Flandern. Eine jedoch stach heraus: In Ostende meldete die Stadtverwaltung am Samstag einen Ausbruch der "südafrikanischen Variante". Die soll noch gefährlicher sein, als die "britische" Variante. Aus Sorge, dass sich dieses Virus wie ein Lauffeuer ausbreiten könnte, wollten die Behörden kein Risiko eingehen und testeten großflächig.

Das Seniorenwohnheim A. Lacourt ist eines der betroffenen Heime in Ostende (Bild: Nicolas Maeterlinck/Belga)

Das Seniorenwohnheim A. Lacourt ist eines der betroffenen Heime in Ostende (Bild: Nicolas Maeterlinck/Belga)

In Ostende scheint es keinen großen Ausbruch der südafrikanischen Variante des Coronavirus zu geben.

Die Mutation war bei 15 Personen in drei verschiedenen Pflegeeinrichtungen nachgewiesen worden. Daraufhin wurden mehr als 130 zusätzliche Tests bei Mitarbeitern und Bewohnern durchgeführt. Die betroffenen Bereiche wurden isoliert.

Die jetzt vorliegenden Ergebnisse ließen den Schluss zu, dass sich die südafrikanische Variante nicht massenhaft ausgebreitet habe, sagt Bürgermeister Bart Tommelein (Open VLD).

vrt/jp/schb