Föderalregierung macht 30 Millionen für Tourismus-Sektor frei

Die Föderalregierung will 30 Millionen Euro freimachen, um den Tourismus-Sektor in der Corona-Krise zu unterstützen. Das hat Wirtschaftsminister Pierre-Yves Dermagne mitgeteilt.

Bild: Sarah Dederichs/BRF

Illustrationsbild: Sarah Dederichs/BRF

Das Geld soll für Hilfen in den ersten beiden Trimestern des Jahres 2021 zur Verfügung stehen. Ziel ist es, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten.

Im Vorfeld des Konzertierungsausschusses hat sich Premierminister Alexander De Croo für strengere Reisebeschränkungen ausgesprochen, um Urlaub in den Karnevalsferien so unattraktiv wie möglich zu machen. Dadurch soll die Ausbreitung von Varianten des Coronavirus soweit wie möglich eingegrenzt werden.

Für die Flughäfen des Landes ist das geplante Reiseverbot keine gute Nachricht. Der Geschäftsführer des Regionalflughafens von Charleroi, Philippe Verdonck, sagte in der RTBF, das werde katastrophale Folgen haben. Zurzeit liege die Zahl der Passagiere bei 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei einem Reiseverbot würden die Zahlen im Februar vermutlich gegen Null gehen. Er habe zwar Verständnis für die Maßnahmen, aber für den Tourismus sei es eine Katastrophe, sagte Verdonck.

Konzertierungsausschuss: Verschärfung der Reisebeschränkungen auf dem Tisch

rtbf/est

Ein Kommentar
  1. Benny Appelt

    Ein Tropfen auf den heißen Stein oder rausgeworfenes Geld für einen vom Strukturwandel betroffenen Sektor.
    Es lässt sich daraus nur ableiten das Belgien keine intelligente Wirtschaftsstrategie hat, mit Prioritäten, Zeitpfaden und Leitlinien.