Steven Van Gucht zum Thema Feste: „Klein, fein und sicher“

Setzt sich der positive Trend in Sachen Coronavirus-Neuinfektionen fort, könne man die strengen Sicherheitsmaßnahmen ab Januar lockern. Davon gehen Experten vom Gesundheitsinstitut Sciensano aus.

Virologe Steven Van Gucht (Archivbild: Benoit Doppagne/Belga)

Virologe Steven Van Gucht (Archivbild: Benoit Doppagne/Belga)

Voraussetzung sei allerdings, dass man in den kommenden Wochen die auferlegten Kontaktbeschränkungen ernst nehme. Setzt sich die positive Entwicklung fort, rechnen die Experten Weihnachten mit nur noch 800 Neuinfektionen pro Tag und 75 Krankenhausaufnahmen. Jetzt sei es wichtig, auch während der Festtage die Anstrengungen fortzusetzen. Man solle klein, fein und sicher Weihnachten und Silvester feiern, so der Virologe Steven Van Gucht.

Feste im kleinen Rahmen würden die beste Perspektive bieten, um im Januar wieder die Coronabeschränkungen lockern zu können. Aktuell werden rund 3.700 Patienten in Krankenhäusern behandelt. Rund 850 von ihnen auf Intensivstationen. Das ist ein Rückgang im Vergleich zur Vorwoche um 28 Prozent. Seit dem 3. November ging damit die Anzahl Coronapatienten in den Krankenhäusern um die Hälfte zurück.

vrt/dop