Wiederöffnung der Geschäfte Mitte Dezember? „Vielleicht“ laut Virologe Van Laethem

Eine Wiedereröffnung des belgischen Einzelhandels nach französischem Beispiel ist in den Augen von Gesundheitsminister Franck Vandenbroucke verfrüht. Die Anzahl der Neuinfektionen sei noch zu hoch.

Leere Straßen und geschlossene Geschäfte in Brüssel

Illustrationsbild: Benoit Doppagne/Belga

In Frankreich hatte Premierminister Jean Castex am Samstag Hoffnung auf eine Wiedereröffnung der Geschäfte ab dem 1. Dezember gemacht.

Der Virologe Yves Van Laethem stellte in der RTBF einen Neustart Mitte Dezember in Aussicht. Da die Zahlen rückläufig seien, sei es möglich, dass die Geschäfte Mitte Dezember unter Einhaltung bestimmter Regeln wieder öffnen könnten. Dies sei jedoch letztlich eine politische Entscheidung, so Van Laethem.

Der nächste Konzertierungsausschuss ist für kommenden Freitag, den 27. November geplant.

rtbf/dop

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4 Kommentare
  1. Claudia Gottschling

    Wenn die Geschäfte nicht öffnen, fahren die Leute nach Deutschland zum Einkaufen. Die Geschäfte sind sicher keine Hotspots, in denen man sich schnell anstecken kann, da ja glücklicherweise die Masken noch Pflicht sind. Es wäre schade für die Geschäfte, wenn sie nicht wenigstens noch ein paar Tage vor Weihnachten noch etwas Geld einnehmen könnten.

  2. Peter Mertens

    Klar, die Anfahrt von Lüttich, Brüssel und Antwerpen ist ja so kurz.
    Es sind i.d.R nur die Grenzgänger die nach D fahren, so wie sie es immer getan haben da viele deutsche sind.

  3. Horst Emonts-pool

    Samstag wollten wir zum Obi. Da sind wir aber wieder umgekehrt. Man hätte 1-2 Stunden warten müssen, um rein zu kommen. Fast nur Belgier am warten. Ist doch verrückt die ganze Sache. Jetzt sind die Geschäfte in Deutschland überfüllt, und in Belgien dürfen Baumärkte öffnen,aber nicht alles verkaufen. Sehen unsere bessrwissende Politiker denn nicht dass diese Massnahmen paradox sind?

  4. Maria van Straelen

    Herr Emonts-Pool, unsere Politiker wissen vor allen Dingen besser, dass Belgien weitaus größer ist als die DG und die Grenzgänger nicht die relevanteste Bvölkerungsgruppe ist, und vor allen Dingen, die deutsche Grenze die kleinste ist gegenüber Frankreich und den Niederlanden, wenn man diese 3 Länder jeweils einbeziehen müsste, brauchte man gar nicht erst Maßnahmen anzukündigen.

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