Fußballverband: Umzug nach Tubize soll neue Ära einläuten

Premierministerin Sophie Wilmès, Fußballverbandspräsident Mehdi Bayat und Geschäftsführer Peter Bossaert haben am Donnerstag in Tubize den ersten Spatenstich zum Neubau des Gebäudes des Fußballverbandes gegeben. Der Umzug von Brüssel nach Tubize soll den Beginn einer neuen Ära beim Belgischen Fußballverband einläuten.

Spatenstich für den Hauptsitz des belgischen Fußballverbands in Tubize: Mehdi Bayat, Sophie Wilmès und Peter Bossaert (Bild: Christophe Ramjoie/BRF)

Spatenstich für den Hauptsitz des belgischen Fußballverbands in Tubize: Mehdi Bayat, Sophie Wilmès und Peter Bossaert (Bild: Christophe Ramjoie/BRF)

Tschüss altes Glashaus in Brüssel! In Zukunft werden alle Aktivitäten des belgischen Fußballverbandes rund um das Trainingszentrum der Roten Teufel in Tubize gebündelt. In diesem neuen Gebäude werden der Hauptsitz des Verbandes und auch die Umkleidekabinen der belgischen Fußballnationalmannschaften untergebracht sein.

Alle Arbeiten sollen bis September 2021 in Etappen abgeschlossen sein. Bis zum 15. Mai soll der Kabinentrakt funktionsfähig sein – der Stichtag, wenn sich die Roten Teufel zum ersten Mal in Tubize treffen, um sich auf die Nachhol-EM vorzubereiten.

Ein weiterer Schritt ist dann die Fertigstellung der Zentrale der Videoschiedsrichter. Ähnlich dem berühmten Kölner Keller werden die Videoschiedsrichter keine Hilfestellung mehr aus Lieferwagen vor den jeweiligen Stadien heraus leisten, sondern in einem hochmodernen Trakt des neuen Gebäudes den Schiedsrichtern des Landes auf allen Plätzen der höchsten Spielklasse assistieren.

Über die genauen Kosten wurde seitens des Präsidenten des Belgischen Fußballverbands nichts gesagt, nur dass die Finanzierung durch den Verkauf des alten Verbandsgebäudes in bester Brüsseler Lage und Subsidien der UEFA und FIFA gesichert sei.

Ein Tuch des Schweigens hüllt sich auch noch über den Bau des von den Fans so lang ersehnten neuen Nationalstadions.

Spatenstich für den Hauptsitz des belgischen Fußballverbands in Tubize (Bild: Christophe Ramjoie/BRF)

Bild: Christophe Ramjoie/BRF

Christophe Ramjoie