Livemusik-Sektor schätzt Verluste auf eine Milliarde Euro

Der belgische Livemusik-Sektor fordert mehr Staatshilfen.

Illustrationsbild: Eric Lalmand/Belga

Illustrationsbild: Eric Lalmand/Belga

Zusätzliche Dutzende Millionen Euro seien nötig, um die Branche vor dem Untergang zu retten, schreiben Vertreter in einem offenen Brief. Die Entscheidung des Nationalen Sicherheitsrats, die Zahl der Besucher von Veranstaltungen wieder herunterzuschrauben, sei ein schwerer Schlag.

Dabei könnten gerade Veranstaltungen im Freien viel sicherer und mit mehr Abstand organisiert werden als in Restaurant, Geschäften oder auf der Strandpromenade, von Flugzeugen ganz zu schweigen, steht in dem Brief.

Die Verluste für den gesamten Sektor werden auf eine Milliarde Euro geschätzt. Der Nationale Sicherheitsrat hatte entschieden, dass Veranstaltungen innen nur noch mit 100 Menschen und im Freien nur noch mit 200 Menschen stattfinden dürfen, halb so viele wie vorher.

Darüber sei nicht mit den Betroffenen gesprochen worden, schreiben die Veranstalter. Sie hätten wochenlang über ein Sicherheits- und Hygienekonzept beraten. „Alle Vorbereitungen sind nun für die Tonne.“

belga/km