Nach Angaben des Krisenzentrums forderte die Pandemie seit Freitag 140 weitere Menschenleben. Insgesamt liegt die Zahl der Toten damit bei 1.283.
503 Neuinfizierte wurden ins Krankenhaus gebracht - das sind weniger als zuletzt. Insgesamt behandeln die Kliniken aktuell 5.678 Corona-Patienten, 1.245 liegen auf der Intensivstation.
375 Infizierte konnten in den letzten 24 Stunden das Krankenhaus wieder verlassen. Die Kapazität der Intensivbetten ist derzeit zu 56 Prozent belegt.
Virologe Steven Van Gucht äußerte sich auf der täglichen Pressekonferenz vorsichtig optimistisch. Die Schutzmaßnahmen zeigten Wirkung. Van Gucht warnte noch einmal davor, bei dem frühlingshaften Wetter übermütig zu werden: "Laden Sie niemanden zu sich ein!".
Provinz Limburg proportional am stärksten betroffen
In Belgien ist die Provinz Limburg proportional am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen. Nach Berechnungen der Zeitung "Belang van Limburg" stammen 15 Prozent der bisher verstorbenen Covid-19-Patienten aus Limburg. In der Provinz leben aber nur 7,6 Prozent der belgischen Bevölkerung.
Experten erklären die hohe Todesrate damit, dass zu Beginn der Corona-Krise besonders viele Infektionsherde in Provinz Limburg verzeichnet worden waren. Da es damals aber noch keine strengen Schutzmaßnahmen gab, konnte sich das Virus dort überproportional stark verbreiten.
belga/jp/mh