Neue Corona-Zahlen: 56 Patienten gestorben, fast 5.000 bestätigte Fälle

Nach zwei Tagen leicht rückgängiger Zahlen ist die Kurve der Coronaepidemie in Belgien wieder gestiegen. 56 Personen sind in den letzten 24 Stunden an den Folgen des Coronavirus gestorben.

Krankenhaus-Personal im "Drvie-In" in Lüttich (Bild: Eric Lalmand/Belga)

Krankenhaus-Personal in Lüttich (Bild: Eric Lalmand/Belga)

Es handele sich hauptsächlich um ältere Menschen, doch seien auch jüngere als 65 unter den Opfern. Das meldet das Gesundheitsministerium. Damit steigt die Zahl der Toten in Belgien auf 178.

Seit Dienstag kamen außerdem 434 zusätzliche Personen ins Krankenhaus. Auch das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vortag. Damit werden 2.152 Personen in Krankenhäusern behandelt, darunter 474 auf Intensivstationen. Die Zahlen der bestätigten Fälle in Belgien stieg um 668 auf 4.937.

Zwischen dem 15. und dem 24. März konnten 547 Patienten das Krankenhaus wieder verlassen.

Nach Angaben der Experten ist der Höhepunkt der Epidemie in Belgien noch nicht erreicht. Deshalb sei es um so wichtiger, alle angeordneten Schutzmaßnahmen strikt einzuhalten.

Drei Corona-Fälle in zwei Haftanstalten

Im Gefängnis von Turnhout ist ein weiterer Insasse an dem Coronavirus erkrankt. Er befand sich in einer Zelle mit einer Person, die zuvor infiziert war. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht. Auch in der Haftanstalt von Mons gibt es einen Fall.

Wie die Gefängnisverwaltung erklärte, seien Maßnahmen ergriffen worden, um Häftlinge und Personal zu schützen. So seien keine Besuche mehr möglich und die Wärter trügen Atemschutzmasken. Ein Teil der Masken wurde in Haftanstalten hergestellt.

belga/cd/km/mh

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