Callebaut wird Schokolade aus dem 3D-Drucker anbieten

Der Schweizer Chocolatier Callebaut wird Schokolade aus dem 3D-Drucker auf den Markt bringen. Die Kreationen mit belgischer Schokolade werden in den Niederlanden hergestellt. Der Schokoladendrucker ermöglicht es offenbar, Schokolade in Schichten von nur wenigen Millimetern auszudrucken, was mit der Hand nicht möglich ist.

Callebaut-Schokolade gibt es in Zukunft noch dünner (Illustrationsbild: Peter Deconinck/Belga)

Callebaut-Schokolade gibt es in Zukunft noch dünner (Illustrationsbild: Peter Deconinck/Belga)

Schokolade aus dem Drucker – die Idee klingt erstmal total verrückt. Aber das ist tatsächlich der Plan von Barry Callebaut, wie der Schweizer Schokoladenriese am Freitag bekanntgegeben hat. Es geht um „Mona Lisa“, die Dekorationsmarke von Callebaut. Die Linie bietet Verzierungen aus Schokolade für die Patisserie.

Durch den 3D-Druck können komplexe Kreationen schnell und in großer Menge produziert werden. Schokolade auf diesem Weg drucken ist allerdings noch ein mühsamer Prozess. Aber Callebaut hat jetzt die passende Technik, um die Entwürfe in großen Mengen zu drucken. Ein weiterer Vorteil: Die Schokoladendeko kann sehr dünn hergestellt werden, was bei der manuellen Herstellung schwierig ist.

Kunden sind in erster Linie Cafés, Restaurants und Hotels in Europa. Und der erste Kunde ist eine niederländische Hotelkette, die ihr Logo in Schokolade drucken lässt.

belga/cd/lo/km

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