Belgien schlägt sich schlecht im Klimaschutz-Index

Umweltschutzorganisationen haben am Rande des Klimagipfels in Madrid ihren neuen Klimaschutz-Index vorgestellt. Darin belegt Belgien den 35. Platz.

Umweltschützer bei der Klimakonferenz in Madrid (Bild: Oscar Del Pozo/AFP)

Bild: Oscar Del Pozo/AFP

Das ist ein Rückgang um vier Plätze und gilt in der Kategorisierung als „schlecht“. Der WWF kritisiert, dass Belgien beim Klimaschutz Ambitionen vermissen lasse und die Regionen ihre Maßnahmen nicht untereinander abstimmten.

Für Belgien ist die föderale Energieministerin Marie Christine Marghem (MR) in der spanischen Hauptstadt. Begleitet wird sie von den Umweltministern der Regionen.

Am Ende der Weltklimakonferenz sollen sich alle Länder zu ehrgeizigeren Zielen verpflichten, um die Erderwärmung zu bremsen.

belga/rtbf/vrt/jp

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27 Kommentare
  1. Freddy Langer

    Man muss nicht immer vorne dabei sein. Ganz sicher nicht bei dieser Hysterie.

  2. Boris Gennen

    Es geht nicht um Hysterie, Herr Langer.
    Es geht darum, dass Belgien – wie jedes Land, das das Pariser Klimabkommen unterzeichnet hat – seinen zugesagten Beitrag zu leisten.
    Nicht Hysterie sondern Verantwortungsbewusstsein und Verlässlichkeit.

  3. Marcel Scholzen eimerscheid

    Und was Belgien und die anderen EU-Staaten weniger in den Himmel blasen, das blasen Inder, Chinesen um so mehr in den Himmel.

  4. Wahl, Joachim

    Doch, Herr Gennen, es geht ausschließlich um Hysterie. Was hier im 21ten Jahrhundert an Volksverdummung geboten wird, spottet jeder Beschreibung. „Die Erderwärmung bremsen“, wie resistent gegen physikalische Gesetze muß man eigentlich sein, um solche Sprüche loszulassen?
    Das schlimme ist, dass die so wichtig Dreinschauenden in Madrid, den Betrug kennen. Dieser ist von langer Hand in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts begonnen worden und findet aktuell seinen absurden Höhepunkt. Die Wissenschaft ist ausgehebelt worden. Wer aufmuckt, wird niedergemacht. „Klimaleugner“, dieses Wort trägt alles Verachtende dem andersdenkenden gegenüber in sich. Dabei haben eine nicht geringe Anzahl „Wissenschaftler“ selbst zu beigetragen und sich prostituiert. Spätere Generationen werden nur noch den Kopf schütteln, ob dieser Massenhysterie.

  5. Jochen Decker

    Selbst wenn man in Belgien und Deutschland morgen den Stecker zieht und alle des Klimas zuliebe aufhören zu atmen, ändert das nichts am Klima. Weder kurz- noch langfristig.
    Und selbst das auch nur unter der Annahme, dass der Mensch tatsächlich den Einfluss auf das Klima hat, wie es viele wissen wollen, was natürlich hoch umstritten und mitnichten bewiesen ist.

    Also, niemand muss schlecht schlafen, wenn man hinter etwas herhinkt, von dem manche behaupten, dass es unbedingt erreicht zu werden hat, während andere nur noch den Kopf über diese Hysterie schütteln.

    Statt einer Ersatzreligion brauchen wir unabhängige Wissenschaftler, die Vorschläge machen, wie wir klimatischen Veränderungen in Zukunft besser begegnen, sowie innovative Ingenieure und Forscher, die neue Treibstoffe, Antriebsformen und Heiztechniken entwickeln, anstatt uns ins Mittelalter zurückzubomben.

  6. Freddy Langer

    Danke Herr Decker,

    dem ist nichts hinzuzufügen.

  7. Alexander Hezel

    „[…]brauchen wir unabhängige Wissenschaftler, die Vorschläge machen, wie wir klimatischen Veränderungen in Zukunft besser begegnen, sowie innovative Ingenieure und Forscher, die neue Treibstoffe, Antriebsformen und Heiztechniken entwickeln […]“

    Die haben wir schon längst, nur sagen und tun die genau das Gegenteil von dem, was die hysterische Klimawandelleugnerfront predigt… Nämlich Sinnvolles und Zukunftsträchtiges.

  8. Boris Gennen

    197 hysterische Staaten, die das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet haben?
    Weit über 97% Prozent der Wissenschaftler hysterisch?
    Die Hysterie ist wohl eher bei denen zu suchen, die hartnäckig bestreiten, was längst nicht mehr zu bestreiten ist.
    Wenn sie krank sind, Herr Decker, weil sie rauchen, schlecht essen oder zuviel trinken, warten sie dann auch auf technologische Entwicklungen oder innovative Techniken und innovative Ärzte, die sie gesund machen? Oder ändern sie ihr Verhalten? Dies ist wahrscheinlich die Motivation ihrer Argumentation. Ich will nichts tun, mich und mein Handeln nicht infrage stellen, weiter so wie bisher.
    Bitte nicht stören!
    Es geht nicht darum, dass Belgien oder Deutschland den Stecker zieht, sondern dass global und verantwortungsvoll gehandelt wird.
    Der eine oder andere in der belgischen und deutschen Eifel mag sich gestört fühlen und den Kopf schütteln. Ich sehe in den Kommentatoren von Küchelscheid bis Eimerscheid nur Fatalisten, die ihren Kopf in den Sand stecken.
    Nach mir die Sintflut.

  9. Marcel Scholzen eimerscheid

    Herr Decker. Sie sprechen mir aus der Seele. Wir brauchen vernuenftigen Umweltschutz, basierend auf moderner Technik, und keine Pseudo-religion namens „Klimaschutz“, die jeden Andersdenkenden zu unterdruecken versucht. Und bei dieser Sache muss das ganze Volk beteiligt werden durch verbindliche Volksabstimmungen und -befragungen. Denn es muss verhindert werden, das der “ kleine Mann“ mal wieder die Zeche zahlt.

  10. Alexander Hezel

    „Andersdenkende“ werden so sehr ‚unterdrückt‘, Herr Scholzen Eimerscheid, dass sie tagein tagaus ihre zigfach widerlegte „Meinung“ online in ostbelgischen Medien herausplärren dürfen…

  11. Guido Scholzen

    Herr Hezel,
    Wird eine klimaskeptische Meinung im BRF oder Grenzecho von den Reaktionen widergegeben?
    Gibt es beim BRF oder GE Interviews mit Klimaskeptikern?
    Nein, es wird nur dagegen geredet, politisch korrekt.Von oben verordnet.
    Hat es je kritische Berichterstattung über die Energiewende gegeben?
    Diese „Klima und Energieexperten“ (😁), die man uns um die Ohren haut, sind doch politisch korrekte Nichtswisser. es sind staatlich bezahlte Dummschwätzer.

    Vor 2 Wochen war ich noch in Eupen, wo Minister Antoniadis einen Vortrag eines „Klima-Experten“ anpries. Dieser „Klimaexperte“, Philosoph Alexander Lohner, wurde nach dem Vortrag befragt und eine Frage lautete, ‚was denn Klima überhaupt ist‘, und der wusste nicht, was Klima ist! Kein Witz, das war wirklich so. Ein Fleischer weiss,was Fleisch, und ein Dachdecker versteht was vom Dachdecken, aber ein Klimaexperte muss anscheinend nicht wissen, was Klima ist!
    Und mit alternativen „Energieexperten“ ist es der selbe Quatsch.

    Wie wäre es mit einer freien Diskussionsrunde?
    Bei kleinkarierten Medien kann man lange darauf warten.

  12. Alexander Hezel

    Herr Scholzen, natürlich gibt es im BRF keine Artikel darüber, genausowenig wie es Artikel darüber gibt, ob die Erde flach ist. Es ist nicht relevant.

  13. Guido Scholzen

    Darf ich dann den Klimaschutz-Experten Alexander Hezel mal bitten, zu erklären, was der hier diskutierte Klimaschutz-Index des WWF überhaupt ist, und wie dieser Index berechnet wird?
    Und sagen Sie bitte nicht, ich soll googlen…
    Um Antwort wird gebeten.

  14. Norbert Schleck

    Dieser ist von langer Hand in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts begonnen worden und findet aktuell seinen absurden Höhepunkt.“

    Aha, die ist sie wieder, die Verschwörung. Wer hat das „von langer Hand geplant“? Etwa ExxonMobil und Shell, die genau zu dieser Zeit von ihren eigenen Forschern vor dem Klimawandel gewarnt wurden, es aber vorzogen, diese Studien unter den Teppich zu kehren, analog der Tabakindustrie, die auch die Schädlichkeit des Rauchens wider besseres Wissen minimisiert hat.

    Wenn also Verschwörung,, dann wohl anders herum, von Leugnern des Klimawandels, um ihre wirtschaftlichen Interessen nicht zu gefährden.

    Sogar Herr Meyer, für seine skeptischen Ansichten über alles Etablierte bekannt, fordert grüne Energie (GE: Leserbrief vom 6.12.) und kritisiert die Wallonische Region, die nicht genug für die Reduzierung der Treibhausgase tue (26.09.) und plädiert energisch für den Ausbau der Windenergie (21.09.).

    Ja, und dann ist da noch die Naomi mit ihrer entlarvenden Aussage zum Klimawandel. Schon vergessen?

  15. Guido Scholzen

    In der Wissenschaft gibt es keine blöden Fragen, es gibt nur blöde Antworten.
    Warum wird das Klima wärmer?
    Die Antwort „weil der Mensch CO2 emitiert“ ist mir schon lange zu blöd.

  16. Alexander Hezel

    Herr Scholzen, im Gegensatz zu ihnen habe ich nie behauptet, Experte zu sein. Ich höre aber Experten zu, weil ich weiss, dass diese es besser wissen. Sollten Sie vielleicht auch einmal versuchen, das mit dem Zuhören…

  17. Norbert Schleck

    Shell hat sich laut Handelsblatt (3.4.) aus der AFPM – American Fuel and Petrochemical Manufacturers – zurückgezogen. Grund sollen „ernsthafte Abweichungen“ bei der Klimapolitik sein. Shell scheint entschlossen, das Klimaabkommen von Paris zu unterstützen. Bemerkenswert, wie Shell umgekippt ist. Auf niemand ist leider mehr Verlass…

    Interessant auch die Machenschaften des American Petroleum Institute. Laut Wikipedia finanzierte das API klimaskeptische Wissenschaftler, konservative Denkfabriken, die die Existenz der globalen Erwärmung leugneten, und diverse Frontorganisationen der organisierten Klimawandelleugnung. Und das wider besseres Wissen. Die Tabakindustrie lässt grüßen.

    Aber der Herr Scholzen ist ja inzwischen offensichtlich bei seiner Argumentation am Ende seines Lateins angekommen. Die nicht beantworteten Fragen türmen sich ja auch immer höher…

  18. Marcel Scholzen eimerscheid

    Die Erderwaermung ist ein Problem. (Kann man vielleicht loesen). Aber das wesentlich groessere Problem sind Gruppen von Klimaaktivisten, die durch das Schueren von Aengsten eine Atmosphaere schaffen, wie sie waehrend der Mcarth Aera in den USA herrschte.

  19. Alexander Kerres

    „Aber das wesentlich groessere Problem sind Gruppen von Klimaaktivisten, die durch das Schueren von Aengsten eine Atmosphaere schaffen, wie sie waehrend der Mcarth Aera in den USA herrschte.“
    Und schon wieder so ein völlig bescheuerter Vergleich. Einfach lächerlich.

  20. Boris Gennen

    Woher der Sinneswandel Herr Scholzen? Die Erderwärmung ist ein Problem, das man vielleicht lösen kann? Sie sind doch wohl nicht durch die Aktivitäten der Klimaaktivisten beeinflusst worden?
    Was ihr Greta-Bashing betrifft, haben sie in Potus ja einen Mitstreiter auf Augenhöhe gefunden, der die Wahl von Greta Thunberg zur Person des Jahres 2019, in einem in jeder Hinsicht „bemerkenswerten“ Tweet als lächerlich bezeichnete. Gleichzeitig empfahl der „mächtigste“ Mann der Welt einer 16-Jährigen, sie solle ihr Aggressionsmanagement pflegen, mit einem Freund eine nostalgischen Film schauen und chillen!
    Geschrieben wurde dieser entlarvend peinliche Tweet von einem korrupten, grobschlächtigen Mann, dessen Handeln von Aggressivität, von Impulsivität, von Neid und von Egomanie geprägt ist.
    Ihr absurder Versuch, Herr Scholzen, die Warnungen der Klimaaktivisten (die nichts anderes sind, als die Warnungen der Wissenschaft), mit der McCarthy-Zeit zu vergleichen, zeigt, worum es ihnen tatsächlich geht.
    Da hilft dann auch die Relativierung ihrer bisherigen reaktionären Positionen zur Erderwärmung nicht.

  21. Marcel Scholzen eimerscheid

    Meine Herren Hezel und Gennen.
    Sie sind Spassbremsen. Es gibt Foch nichts schoenes, als ueberaktive Klimaaktivisten und den GretaKram auf die Schippe zu nehmen. Gibt nichts besseres. Schoeneres Wochenende.

  22. Boris Gennen

    Sie nehmen niemanden auf die Schippe, Herr Scholzen. Sie betreiben wiederholte und gezielte Diffamierung einer bestimmten Personengruppe. Mal sind es Öko-Dschihadisten, mal Öko-Terroristen, mal links-grün Versiffte oder Öko-Marxisten. Ihre absurden Vergleiche runden das Bild ab, das sie zeichnen möchten.
    Alles nur Spass und Satire, Herr Scholzen oder vielleicht doch eher zwanghaftes Verhalten?

  23. Filip Winter

    Die Klimaaktivisten sind ein größeres Problem, als der Klimawandel!
    Wow, da muss man erst mal drauf kommen.
    Marcel, Marcel, du Spasskanone.

  24. David Berners

    Wenn Vergleiche zur McCarthy-Ära (nicht Mcarth, wie sie schreiben) angebracht sind, dann betreffen sie wohl eher die Kampagne derjenigen, die versuchen, die aktuelle Debatte über den Klimawandel mit verschwörungstheoretischen Argumenten und unablässigen und unsachlichen Angriffen auf Klimaaktivisten zu vergiften. Der Verfolgungswahn McCarthys ist schon eher vergleichbar mit dem „zwanghaften“ (siehe oben) Bemühen, den Klimawandel zu leugnen und die Aktivisten zu beleidigen und zu diskreditieren. Wem sie damit in die Hände spielen, muss man ihnen wohl nicht erklären.

  25. Marcel Scholzen eimerscheid

    Klimaaktivisten begreifen sich als die besseren Menschen. Moralisch hoeher stehend. Glauben auch ueber dem Gesetz zu stehen. Erlauben sich Strassen und Plaetze zu blockieren, nennen das dann heuchlerisch „zivilen Ungehorsam“. Da sind Satire, Sakasmus, etc die beste Reaktion. Zu Glueck kann man das noch. Es ist ein Merkmal einer freien und pluralististischen Gesellschaft. Das wuerden manche Klimaaktivisten am liebsten abschaffen.

  26. Guido Scholzen

    gute Feststellung: was hat überhaupt ‚Klimaaktivismus‘ mit zivilem Ungehorsam zu tun?
    Die EU und die nationalen Regierungen schreiben uns doch Klimaschutz und Energiewende vor, also ist ziviler Ungehorsam doch eigentlich das Gegenteil:
    Klimaskeptiker und Gelbwesten, das ist der zivile Ungehorsam!

  27. Mario David

    Ich denke, eine globalisiertes Wirtschaftssystem, was an ständigen Wachstum glaubt, Reiche reicher/Arme ärmer macht und dabei die Endlichkeit von Ressourcen ignoriert, benötigt eine Gegenbewegung. Ein sauberer Planet, bewussterer Umgang mit Ressourcen und die Stärkung regionaler Wirtschaftssysteme und Nahrungsmittelherstellung schadet keinem.
    Ich habe das Gefühl, dass die, die das bestehende „System“ lautstark kritisieren, oft auch den Klimaschutz kritisieren ohne Lösungsansätze zu bieten. Ich sehe es in Zusammenhang mit der begonnen Digitalisierung als neue Chance für Wirtschaft, soziale Gerechtigkeit, Ethik, Bildung/Aufklärung, Fortschritt/Innovation…, alles nochmal in Frage zu stellen und umzukrempeln, an. Egal ob es Klima-,Umweltschutz oder sonstwie genannt wird.
    So wie es jetzt läuft kann es nicht weiter gehen. Also Hut ab für diejenigen die ihre Energie in Lösungen gegen die oben genannten Probleme stecken und nicht darin, oft anonym, „Klimaschutz-Presseartikel“ zu suchen, um diese mit eigenen Gefühlen, Un- oder Teilwahrheiten und Verschwörungstheorien zu trollen oder andere Menschen übelst zu diffamieren.

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