Wegen Verwarnung von Kollegen: Verkehrspolizei droht einen Monat lang mit Streiks

Die Straßenverkehrspolizei droht mit Streiks. Mehr als tausend Beamte könnten einen Monat lang immer wieder die Arbeit niederlegen - zwischen dem 29. November und dem 2. Januar.

Illustrationsbild: Laurie Dieffembacq/Belga

Illustrationsbild: Laurie Dieffembacq/Belga

Das steht in einer Streikankündigung, die der diensttuende Innenminister Pieter De Crem (Cd&V) am Dienstag erhalten hat. Die Verkehrspolizisten sind vor allem auf den Autobahnen des Landes im Einsatz.

Grund für den Protest ist eine Dienstnote gegen einen Polizisten. Der Beamte hatte bei einem Einsatz in der Provinz Hennegau einen Warnschuss in die Luft abgegeben, weil er und ein Kollege von zehn verdächtigen Personen angegriffen wurden.

Der Warnschuss sei zwar legitim gewesen, hätte aber nicht in die Luft, sondern an den Boden abgefeuert werden müssen, hieß es zur Begründung der Dienstnote.

belga/rtbf/est

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2 Kommentare
  1. Edgar Fink

    Die beiden Polizisten wurden von 10 verdächtigen Personen (dix voleurs laut RTBF) angegriffen, also nicht nur bedroht.“Der Warnschuss sei zwar legitim gewesen, hätte aber nicht in die Luft, sondern an den Boden abgefeuert werden müssen, hieß es zur Begründung“.
    Und wenn der Boden aus Beton, Stein, Asphalt, … besteht, was dann? Nicht auszudenken, was ein Querschläger, Abpraller so alles anrichten könnte.

  2. Alfons van Compernolle

    Sie haben recht , Herr Frank !! Der „Warnschuss“ war und ist gerechtfertigt gewesen auch in die Luft !!! Auf HLN kann nachgelesen werden, dass der Strassenbelag aus Asphalt bestand. Als Sportschuetze (Grosskaliber) kann ich nur sagen „Querschlaeger“ unkontrollierbar mit garantierter Verletzung von Personen !

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