Staatsanwaltschaft: Evakuierung des Parlamentes in Flandern war unnötig

Die Räumung des Flämischen Parlamentes aufgrund einer angeblichen Bombendrohung wird immer zweifelhafter.

Das flämische Parlament in Brüssel (Bild: Nicolas Maeterlinck/Belga)

Bild: Nicolas Maeterlinck/Belga

Der Verdächtige, der nach der anonymen Bombendrohung im flämischen Parlament aufgegriffen wurde, habe zu keinem Zeitpunkt mit einem Anschlag gedroht. Das meldet die ostflämische Staatsanwaltschaft nach einer Auswertung von Telefonaufzeichnungen.

Der Mann habe sich in englischer Sprache ausgedrückt, seine Identität angegeben und Informationen angefragt. Das Gespräch sei über eine App auf dem Telefon des Verdächtigen vollständig aufgezeichnet worden, so die Staatsanwaltschaft. Darin sei keine Drohung ausgesprochen worden.

Demnach sei die Evakuierungsanordnung am Dienstag unnötig erfolgt.

belga/rkr

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