Flämisches Parlament unnötig geräumt

Der Verdächtige, der nach der anonymen Bombendrohung im flämischen Parlament aufgegriffen wurde, hat zu keinem Zeitpunkt mit einem Anschlag gedroht. Das meldete die ostflämische Staatsanwaltschaft.

Der Mann habe sich in englischer Sprache ausgedrückt, seine Identität gegeben und Informationen angefragt. Das Gespräch sei über eine App auf dem Telefon des Verdächtigen vollständig aufgezeichnet worden, so die Staatsanwaltschaft.

Darin sei keine Drohung ausgesprochen worden. Die Dauer der Aufzeichnung stimme mit der Dauer überein, die sich aus der Analyse des Providers ergeben habe. Das Parlament sei also unnötig geräumt worden.

belga/cd

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