Welttag für psychische Gesundheit: Infoabend in Brüssel

Anlässlich des Welttags für psychische Gesundheit am Donnerstag, den 10. Oktober 2019, organisiert die PFCSM in Brüssel einen festlichen und interaktiven Abend zum Thema Stigmatisierung von psychisch erkrankten Menschen.

Bild: Pixabay

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Zahlreiche Menschen leiden an psychischen Erkrankungen, sagt Anne-Sophie DeMacq von der Brüsseler Organisation. Am Tag der psychischen Gesundheit wollen sie darauf aufmerksam machen, dass es sich bei psychisch erkrankten Menschen nicht gleich um Serienmörder oder „Verrückte“ handelt.

„Leider denkt die Mehrheit der Bevölkerung, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen gefährlich sind und daher will man diese Menschen auf Distanz halten“, sagt DeMacq. Es kann sei, dass man im Laufe seines Lebens mit psychischen Problemen zu kämpfen hat – es muss aber nicht unbedingt sein.

„Leider stigmatisieren sich Menschen mit psychischen Erkrankungen oft selbst und teilen nicht mit, wenn sie zum Beispiel zum Psychiater gehen.“ Es sei aber wichtig, sich anderen Personen zu öffnen, empfiehlt DeMacq.

Unter psychischen Problemen können viele Krankheitsbilder fallen: Depressionen, Angststörungen, bipolare Erkrankungen, Schizophrenie, aber auch Essstörungen wie Anorexie und Bulimie, erklärt DeMacq von der Brüsseler Organisation zur Unterstützung psychisch erkrankter Menschen.

Donnerstag, am Tag der psychischen Gesundheit, gibt es dazu einen Informationsabend für die breite Öffentlichkeit in Brüssel: Bernier Hall, Saint-Gilles CPAS (Rue Fernand Bernier 40, 1060 Saint-Gilles)

Programm:

18 – 18:30 Uhr: Wanderdinner

18:30 – 19:30 Uhr: Einführung

19 – 20 Uhr: Workshops (Schreiben, Rollenspiel, Collage)

20:15 – 21 Uhr: Debatte

Mehr Informationen gibt es im Netz unter pfcsm-opgg.be/ (auf französisch) oder pfcsm-opgg.be/opgg (auf niederländisch).

as/rasch

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