Bombendrohung im flämischen Parlament: Verdächtiger aufgegriffen

Nach der anonymen Bombendrohung im flämischen Parlament ist ein Verdächtiger aufgegriffen worden. Das meldete die Brüsseler Staatsanwaltschaft.

Das flämische Parlament in Brüssel (Bild: Nicolas Maeterlinck/Belga)

Bild: Nicolas Maeterlinck/Belga

Der Verdächtige aus Ostflandern werde zur Zeit verhört. Zuvor hatte die Präsidentin des flämischen Parlaments, Liesbeth Homans, in der VRT erklärt, sie wolle mit der Staatsanwaltschaft zusammentreffen, um künftig gegen solche Anrufe gewappnet zu sein.

Am Dienstag hatte ein Anrufer in Englisch angekündigt, in dem Gebäude werde ein Sprengsatz hochgehen. Zu dem Zeitpunkt wurde in der Haushaltskommission des Parlaments debattiert. Das Gebäude wurde evakuiert.

Die Dienste des Parlaments erklärten, es könne einen möglichen Zusammenhang geben mit einem Festakt zum 40-jährigen Bestehen des Kurdischen Instituts, der dort stattfinden sollte. Das Gebäude wurde durchsucht, es wurde aber nichts Verdächtiges entdeckt.

Flämisches Parlament nach Bombendrohung geräumt

belga/cd

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