Negatives Gutachten der Polizei zu geplantem „Marsch auf Brüssel“

Am 15. September wollen rechtsextreme Gruppierungen in Brüssel demonstrieren. Mit dem "Marsch auf Brüssel" wollen sie gegen die geplante neue Koalition in Flandern protestieren - und dagegen, dass der rechtsextreme Vlaams Belang nicht in der flämischen Regionalregierung vertreten sein wird. Das entspreche nicht dem Wählerwillen.

Die Polizei der Zone Brüssel-Hauptstadt hat jetzt ein negatives Gutachten abgegeben und sich für ein Verbot der Demonstration ausgesprochen. Sie hat große Sicherheitsbedenken wegen der Kundgebung selber und wegen möglicher Gegendemonstrationen.

Die endgültige Entscheidung, ob der „Marsch auf Brüssel“ zugelassen wird oder nicht, liegt aber beim Bürgermeister von Brüssel, Philippe Close. Der wollte sich bisher nicht dazu äußern.

belga/est

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