Belgien sucht ab 2020 auch Namen für Stürme aus

In Belgien soll ab sofort jeder Sturm einen Namen bekommen. Das hat das Königliche Meteorologische Institut (KMI) der VRT bestätigt.

Sturm an der Küste

Sturm an der belgischen Küste (Bild: Kurt Desplenter/Belga)

Belgien schließt sich damit einer Initiative mehrerer europäischer Wetterdienste an. Den Stürmen einen Namen zu geben, mache die Kommunikation einfacher – auch zwischen den Ländern, sagt dazu der KMI-Meteorologe David Dehenauw.

Ab dem kommenden Jahr werden die Namen für Stürme, die in Belgien entstehen, dann auch in Belgien ausgesucht. Es sollen abwechselnd Frauen- und Männernamen sein. Die anderen Länder übernehmen den Namen dann. Belgien schließt sich Frankreich, Spanien und Portugal an.

Allerdings passiert es nicht oft, dass ein Sturm über Belgien entsteht. Die Abmachung gilt aber auch, wenn ein Sturm in Belgien hochgestuft wird und dann zum ersten Mal Code Orange ausgerufen wird.

vrt/km

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4 Kommentare
  1. Freddy Langer

    Boah, das ist aber jetzt mal eine Breaking News!

  2. Yves Tychon

    Werter Herr Langer,

    da unterschätzen Sie aber das stürmische Potential belgischer Vornamen: von Jan bis Maggie, von Charles bis Laurette, ganz zu schweigen von Bart, Elio, Didier und vielleicht sogar Karl-Heinz… Ach Sie meinen, die seien alle nur zu einem Sturm im Wasserglas fähig? Warten wir doch mal ab, welchen Windstärken die Beteiligten trotzen werden, wenn die nächste Föderalregierung über die Ozeane schippert.

  3. ralf zilles

    Hallo Yves, also an Karl-Heinz habe ich auch gedacht, wie kommt es?

  4. Marcel scholzen Eimerscheid

    „Karl-Heinz“ ist fuer Tsunamies reserviert. 😁😁

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