Medizinstudium: Nur 15 Prozent haben Zulassungstest bestanden

Den Zulassungstest zum Medizinstudium an einer frankophonen Uni haben lediglich 15 Prozent der Kandidaten bestanden.

Zulassungsprüfung Medizinstudium (Bild: Benoît Doppagne/Belga)

Bild: Benoît Doppagne/Belga

Das hat die Akademie für Forschung und Hochschulwesen Ares bekanntgegeben. Sie ist für die Durchführung des Tests verantwortlich. Damit ist die Quote der bestandenen Prüfungen geringer als in den beiden Vorjahren. Letztes Jahr lag die Erfolgsquote bei 20 Prozent.

An dem Test hatten Anfang Juli mehr als 3.500 Bewerber teilgenommen, bestanden haben ihn exakt 547. Die nächste Chance, den Test mitzumachen, gibt es im September.

b/rtbf/sh

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9 Kommentare
  1. Wolf d. Witt

    Kein Wunder, dass wir krassen aerztemangel in D. im bildungsfernen Deutschland haben. Albert Einstein weare auch dort durchgefallen.

  2. Oliver Musa

    Es iat bekannt, dass junge Talente, am Ende trotzdem hervorragende Akademiker werden können. Man muss ihnen nur die Chance geben!

  3. Edgar Fink

    @Wolf D. WITT
    Wie wäre es mit lernen statt streiken? Auch eine Alternative, oder?

  4. Margrit Dobler

    Ich rate heute niemandem mehr Medizin zu studieren. Die Arbeitszeiten sind an den meisten Spitäler extrem 12 bis 17 std pro Tag. Haben GAV aber wird nicht eingehalten und von den Kantonen nicht kontrolliert. Moderne Sklaverei nennt sich das.

  5. Dr.Siegfried Rosenau Arzt

    Schuld sind unsere “ Berufskollegen – politiker“ , die sich ab Landesebene 180000 € und auf Bundesebene bis 320000 € !!!!!! wehschlabern und alle Kollegen die das wissen und nichts dagegegen unternehmen. Aber auch die Politiker Land oder Bund , egal.Wir nehmen ausländische Ärzte, die in ihren Ländern fehlen , dafür gehen andere Ärzte zur humanitären Hilfe dorthin.Wie krank sind wir eigentlich ??!!!

  6. Fiona Tröster

    Seit 4 Jahren hoffe und bange ich auf einen Platz in Medizin und das bei einem 1,9 Abi aus BW. Diese Tests sind immer das gleiche. Ob TMS, MedAT oder wie sie alle heißen. Und jedes Semester bin ich enttäuscht und am Boden zerstört.

  7. Renate Regner-Le Poder

    Man soll nicht vergessen,das es den Weg der Ausbildung im EU Ausland gibt. Man müsste wie in Frankreich nach dem Ersten Jahr eine Prüfung machen,da sieht man wer wirklich für die Berufsausbildung geeignet ist.Und noch eins,die Ärzte in Deutschland müssen besser bezahlt werden.Sie Arbeiten viele Stunden mit zuviel Burogratie.Wir Arbeiten in Frankreich wo das System viel besser ist.

  8. Alfons van Compernolle

    Ich hatte vor vielen Jahren ein 1,0 Abi , ob ich heute den Erwartungshaltungen der Uni’s / Prof’s etc. erfuellen kann , bezweifel ich stark , wenn ich auf die Idee kommen wuerde Medizin studieren zu wollen. Die gleiche Problematik besteht auch in der Ausbildung von Pflegepersonal. Wo zu meiner Zeit ein guter Hauptschulabschluss bzw. Realschulabschluss erwartet wurde , muss es heute
    ein guter Abi.-Abschluss sein. Interesse und Talant spielt keine Rolle mehr, leider! Schulische Leistungen haben zu allen Zeiten die Berufswahlchancen bestimmt, nur heute wird es bewusst ueberspitzt und uebertrieben , wobei die
    Uni.-Prof’s in ihrer Zeit als Student, vielfach den von ihnen heute selbst aufgestellten Erwartungen an heutige Studenten, nicht erfuellt haben.

  9. Martina Torner

    Wie wäre es mit einem medizinischen Ausbildungsberuf und einem Jahr Berufserfahrung nach dem Abi? Da weiß jeder mehr über seine Eignung‘, seine Motivation und den medizinischen Alltag. Ein Test kann soetwas nicht vermitteln. Schade um die vielen „Woller“ und „Könner“ aus der Praxis, die wegen der Abinote und diesem Test‘ , welcher eine Abinote nicht wirklich pusht, niemals eine Chanche erhalten werden, trotz Herzblut Mediziner zu werden.

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