BIP erstmals seit sechs Jahren leicht rückläufig

Das Bruttoinlandsprodukt BIP ist in Belgien im vergangenen Jahr erstmals seit sechs Jahren gesunken. Das geht aus einer US-Studie hervor, über die die Zeitung L'Echo am Dienstag berichtet.

Illustrationsbild: Dirk Waem/Belga

Das BIP umfasst den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die eine Volkswirtschaft während eines Jahres produziert hat. Belgiens BIP schrumpfte im vergangenen Jahr um 0,1 Prozent.

Innerhalb der Eurozone nimmt die Produktivität aber insgesamt weiter zu. Belgien belegt in der Liste der Euroländer mit der größten Produktivität Platz 4 nach Norwegen, Luxemburg und Irland, doch verringert sich der Abstand zum unteren Ende.

Nach Meinung von Experten ist die Schaffung von Arbeitsplätzen für gering qualifizierte Arbeitskräfte ein Grund für das Sinken des BIP. So ist die Arbeitslosigkeit zwar rückläufig, die Produktivität steigt aber nur in geringerem Umfang. Ein stagnierendes oder sinkendes BIP gefährdet auf Dauer das Wirtschaftswachstum mit negativen Folgen für die Entwicklung von Löhnen und Renten.

belga/sh

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Ein Kommentar
  1. Anja Wotschke

    Ist ja einfach den gering Qualifizierten das in die Schuhe zu schieben dass der “ BIP “ sinkt, als ob diese alleine was dafür können. Dann sollte man diesen doch auch bitte die Chance geben ihre Qualifikationen zu erhöhen und mal weniger Leiharbeiter benutzen, ganz auf die Leihfirmen verzichten dann würde so manches wohl auch besser laufen und um befristete Arbeitsverträge zu machen braucht man die auch nicht.

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