Auftragsvergabe für Justizpalast in Namur gestartet

Justizminister Koen Geens hat die Weichen für einen neuen Justizpalast in Namur gestellt. Er startete das Verfahren für die Auftragsvergabe. Das bisherige Gebäude ist baufällig und soll bis Ende 2022 ersetzt werden. Renovierungsarbeiten sollen in der Zwischenzeit die Sicherheit der rund 80 Beschäftigen garantieren.

Justizpalast von Namur

Der Justizpalast von Namur (Archivbild: Bruno Fahy/Belga)

Der Neubau des baufälligen Justizpalastes in Namur ist einen wichtigen Schritt näher gerückt: Justizminister Koen Geens reiste am Freitag persönlich in die wallonische Hauptstadt, um den Beginn des Auftragsvergabeverfahrens anzukündigen.

Bis Mitte Juni müssen die Auftragsangebote auf dem Tisch liegen. Im Idealfall können die Bauarbeiten dann noch vor Ende des Jahres anlaufen. Bis Ende 2022 soll das neue Gebäude schließlich bezugsfertig sein. 100 bis 110 Millionen Euro soll der Neubau kosten.

Ende November musste das alte Gebäude wegen Baufälligkeit vorübergehend teilweise geschlossen werden. Der bauliche Zustand des Gerichtsgebäudes sei „lebensgefährlich“, hieß es damals. Seitdem sind Arbeiten durchgeführt worden, um zumindest die Sicherheit wiederherzustellen. Im Januar konnten rund 80 Beschäftigte wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

Damit in dem alten Gebäude bis zum Umzug in den Neubau niemand zu Schaden kommt, müssen dort allerdings weitere Arbeiten durchgeführt werden, sagte der Justizminister bei seinem Besuch vor Ort.

Gerichtspräsident Dominique Gerard, Justizminister Koen Geens und Vincent Macq, Prokurator des Königs in Namur (Bild: Maxime Asselberghs/Belga)

Gerichtspräsident Dominique Gerard, Justizminister Koen Geens und Vincent Macq, Prokurator des Königs in Namur (Bild: Maxime Asselberghs/Belga)

Peter Esser

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150